Die Zahl alleinstehender Mütter, also Frauen, die es aus unterschiedlichen Gründen vorziehen, mithilfe der medizinisch unterstützten Reproduktion Mutter zu werden, wächst stetig, weil sie feststellen, dass ihre Fruchtbarkeit abnimmt und sich der geeignete Partner nicht einstellt. Diese Frauen sind meist über 35 Jahre alt, haben einen sicheren Arbeitsplatz und vor allem auch einen großen Rückhalt in der Familie.

In Artikel 6 des derzeit in Spanien geltenden Gesetzes Nr. 14/2006 über Techniken zur medizinisch unterstützten Reproduktion heißt es: „Alle Frauen über 18 Jahren, die ihre volle Handlungsfähigkeit besitzen, haben das Recht, Empfängerinnen oder Nutznießerinnen der in diesem Gesetz geregelten Techniken zu sein. Ferner haben Frauen das Recht, unabhängig von ihrem Familienstand und ihren sexuellen Neigungen Nutznießerin oder Empfängerin der in diesem Gesetz geregelten Techniken zu sein.

Je nach Ergebnis und dem Alter der Patientin legen wir dann die geeignete Behandlungsart fest: Intrauterine Insemination mit Spendersamen (IAD), In-Vitro-Fertilisation (IVF), Spende der beiden männlichen und weiblichen Gameten (Keimzellen) oder ein Transfer durch andere Paare gespendeter Präembryonen.

Die Erfolgschancen hängen somit von der durchgeführten medizinisch unter-stützten Reproduktionsbehandlung ab und können, ganz allgemein gesagt, zwischen 20% bei einer Insemination und bis zu 70% bei einer Spende von beiden Gameten schwanken.

Kann sich eine alleinstehende Frau einer Behandlung zur medizinisch unterstützten Reproduktion unterziehen?

Ja, eine alleinstehende Frau kann sich dieser Behandlung unterziehen.

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