Unsere Kliniken sind geöffnet

   
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Unsere Kliniken sind geöffnet

 

Alle unsere Kliniken in Spanien sind seit dem 27. April 2020 wieder geöffnet. Die Behandlung unserer nationalen Patienten wird sukzessive und nach Beurteilung jedes Einzelfalls wieder aufgenommen. Für die Behandlung  unserer internationalen Patienten gilt, dass zunächst abgewartet werden muss, dass sowohl die spanische Regierung, als auch andere beteiligte Regierungen mitteilen, wann die Grenzen für die Durchführung medizinischer Behandlungen und Maßnahmen wieder geöffnet werden.

 

Nach der Erklärung des Alarmzustands von Seiten der spanischen Regierung am 14. März 2020 entschied sich IVI, die Behandlungen aus den nachfolgenden Gründen einzustellen:

 

  • Um die Ansteckung sowohl unserer Patienten, als auch unserer Mitarbeiter zu vermeiden und so dazu beizutragen, den Anstieg der Krankheitskurve in der Gesamtbevölkerung zu verringern.
  • Aus Solidarität, um unser Equipment (z.B. Beatmungsgeräte) dem öffentlichen Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen.
  • Um unsere Einrichtungen für den Fall eines Kollapses der staatlichen Kliniken freizuhalten und zur Verfügung zu stellen.
  • Auf Empfehlung der namhaftesten wissenschaftlichen Gesellschaften auf dem Gebiet der assistierten Reproduktion.

 

Nach dieser Phase der Inaktivität entschloss IVI sich, seine Tätigkeit am 27. April 2020 in seinen spanischen Kliniken teilweise und nach eingehender Prüfung jedes Einzelfalls wieder aufzunehmen. Die Gründe, die uns zu dieser Entscheidung bewogen haben, sind:

  • Es gibt eine bedeutende Anzahl unserer Patienten, die ihre Kinderwunschbehandlung jetzt beginnen müssen, um sich ihren Mutterwunsch erfüllen zu können, nämlich all jene Patienten, bei denen der Zeitfaktor eine sehr negative Rolle spielt.
  • Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage, die dagegen spricht, eine assistierte Reproduktionsbehandlung oder einen Embryonen-Transfer durchzuführen:
    • Es gibt keinen Nachweis dafür, dass die Techniken zur assistierten Reproduktion eine Infektionsquelle darstellen könnten.
    • Es gibt keinen Nachweis darüber, dass eine schwangere Patientin ein größeres Risiko hätte, sich mit dem Virus SARS-CoV-2 anzustecken oder im Falle einer Infizierung mit größeren Komplikationen zu rechnen hätte.
    • Es gibt keinen stichhaltigen Beweis einer Übertragung des Virus von der Mutter auf das Kind, falls sich die Mutter infiziert haben sollte.

 

Bei Ihrer Ankunft in der Klinik werden Sie sehen, dass wir verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen haben, um sowohl Ihre, als auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten und werden Sie dafür um Ihre Mithilfe bitten.

 

Was soll ich tun, wenn ich als Patientin in laufender Behandlung bin?

 

NICHTS. Jede IVI-Klinik kontaktiert alle ihre Patientinnen, bei denen sie die Behandlungen unterbrechen musste und beurteilt die jeweilige Situation individuell, damit eine zügige Wiederaufnahme veranlasst werden kann. Für alle Patienten, die vor Ort in die Klinik kommen, werden sehr restriktive Aktionspläne erstellt, damit verhindert wird, dass Patienten mit Symptomen in die Klinik kommen.

 

Werden für alle Patienten, die nicht in laufender Behandlung sind, die Online-Sprechstunden eingestellt?

 

NEIN. Die erste Online-Sprechstunde gab es bereits vorher bei IVI, denn wir haben viel Zeit darauf verwendet, uns auf die Telemedizin vorzubereiten. Aber jetzt ist die erste Online-Sprechstunde natürlich mehr denn je fest verankert und wird auch bestehen bleiben. Alle Patienten, die dies nutzen möchten, können Ihre Erstsprechstunde, inkl. Monitoring und ergänzt durch Präsenz-Tests (Diagnose-Pack), online vereinbaren. Wie gehabt, können Sie Ihre Erstsprechstunde entweder als Online- oder als Sprechstunde vor Ort über unsere Webseite bzw. telefonisch (unter 08007238837) vereinbaren.

 

Was soll ich tun, bevor ich in die Klinik komme? Schutzmaßnahmen?

 

Kommen Sie bitte nicht in die Klinik, wenn Sie in den letzten 14 Tagen Fieber, Husten oder Atemwegserkrankungen hatten und informieren Sie Ihren Arzt. Wir halten von der Klinik aus weiter mit Ihnen Kontakt, um die weitere Entwicklung Ihres Gesundheitszustands zu verfolgen und Ihnen einen neuen Termin anbieten zu können, sobald dies wieder möglich ist.

Kommen Sie nicht in die Sprechstunde, wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu Personen hatten, bei denen COVID-19 festgestellt oder vermutet wurde und informieren Sie darüber Ihren Arzt.

Kommen Sie bitte, wann immer möglich, ohne Begleitung.

Kommen Sie bitte pünktlich bzw. zeitnah zu Ihrer Sprechstunde, damit Sie nicht zu lange warten müssen.

Tragen Sie bei Ihrem Eintreffen bitte eine Maske.

Wir bitten Sie ferner darum, alle Ihre Zahlungen mit Karte zu tätigen, um den Kontakt mit Bargeld zu vermeiden.

 

Sobald Sie in der Klinik angekommen sind

 

Dort wird die Körpertemperatur mit Infrarot-Thermometer gemessen. Wird bei der Patientin eine über 37,5ºC liegende Temperatur festgestellt, wird man ihr einen anderen Termin geben.

Wenn die Patientin Handschuhe von außerhalb mitgebracht hat, wird sie gebeten, diese zu entsorgen.

Patienten, die keine Maske tragen, wird eine Maske gegeben.

Sie erhalten Desinfektions-Gel für die Hände.

Man wird sie bitten, die Treppe zu benutzen, um zu den Praxisräumen zu gelangen, und die Aufzüge zu meiden.

Man wird sie an die Abstandsregel von 1,5 m erinnern. Die gesamte Klinik ist mit entsprechenden Sicherheitsmarkierungen versehen, die Sitzplätze sind mit dem empfohlenen Abstand voneinander getrennt, etc.

Eine Mitarbeiterin kontrolliert, dass nicht mehr als zwei Patienten am Empfangstresen darauf warten, von der Arzthelferin der Patientenbetreuung betreut zu werden.

 

Welche Patienten können ihre Behandlung aufnehmen?

 

Bei diesem ersten Kontakt wird IVI jede einzelne medizinische Vorgeschichte prüfen und ggf. jede Behandlung bei den Patientinnen wieder aufnehmen, die KEINE Vorerkrankungen aufweisen, wie Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Bluthochdruck, Diabetes mellitus, chronische Nierenerkrankungen, chronische Lungenerkrankungen oder Immunsupression, um nur einige zu nennen. Diese Maßnahme wird ergriffen, weil die vorgenannten Krankheiten Risikofaktoren darstellen, dass sich im Falle einer Infektion mit COVID-19 während der Schwangerschaft Komplikationen ergeben. In solchen Fällen wird empfohlen, die Schwangerschaft noch um einige Monate aufzuschieben, um die Entwicklung der Pandemie und möglicher Maßnahmen abzuwarten, die dann ergriffen werden können.

 

Patienten, die keine COVID-19-Symptome zeigen. Die Maßnahme ergreifen wir, um die Ansteckung anderer Patienten, die unsere Klinik aufsuchen, ebenso zu verhindern, wie die unserer Mitarbeiter. Zu dieser Gruppe gehören:

 

  • Asymptomatische Patienten.
  • Patienten, die in den vor Beginn der Behandlung vorausgegangenen 15 Tagen keinen direkten Kontakt zu Personen, bei denen COVID-19 festgestellt oder vermutet wurde, hatten.
  • Patienten ohne Vorgeschichte einer Infektion mit COVID-19 in den vor Beginn der Behandlung vorausgegangenen 21 Tagen.

 

Wird vor Beginn der Behandlung bei mir ein Diagnose-Test durchgeführt?

 

IVI hat sich zum Ziel gesetzt, während der Durchführung der Behandlungen sowohl seinen Patienten, als auch seinen Mitarbeitern ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Aus diesem Grund führen wir vor Beginn einer geplanten Behandlung eine serologische Untersuchung der Patientin durch, um ihren Immunstatus im Hinblick auf das Coronavirus zu kennen (ob sie Antikörper aufweist, weil sie die Krankheit bereits hatte oder nicht). Und vor der Gewinnung der Eizellen, einer künstlichen Insemination oder einem Embryonen-Transfer führen wir bei ihr einen Test durch, um zu bestimmen, ob das Virus in einem Nasen-Rachen-Abstrich (PCR-Test) nachweisbar ist, damit jegliches Infektionsrisiko während des Verfahrens ausgeschlossen wird und um zu kontrollieren, dass die Patientin zum Zeitpunkt der künstlichen Insemination bzw. des Embryonen-Transfers nicht infiziert ist.

 

Besteht das Risiko einer Kontamination meines Gen-Materials im Labor?

 

NEIN. Allen Informationen nach, die wir bis dato den aktuellen Publikationen entnehmen können, wurde der Virus nicht in Samenproben nachgewiesen und es ist auch äußerst unwahrscheinlich, dass er sich in Eizellen befindet. Eine Ansteckung mit dem Virus SARS CoV-2 und anderen ähnlichen Coronaviren erfolgt durch die Verbindung des Virus´ mit Rezeptoren in den Zellen der Atemwege oder des Darms und wurden weder in Eizellen, noch Spermien, noch Embryonen beschrieben. Außerdem sind alle unsere Laboratorien darauf vorbereitet, mit Krankheitserregern des Typs 2, wie dem SARS CoV-2, umzugehen, so dass an diesem Punkt keinerlei Risiko besteht.

 

Liebe Patientin, wir müssen unter allen Umständen vermeiden, dass es durch die Wiederaufnahme unserer täglichen Routine zu einem neuerliches Anstieg der Anzahl an Infektionen und Kranken kommt. Daher ergreifen wir bei IVI alle erforderlichen Maßnahmen, die von den wissenschaftlichen Gesellschaften auf Basis der bisherigen Erkenntnisse empfohlen werden.

Bitte unterstützen Sie uns bei der Umsetzung dieser Maßnahmen!

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