In Artikel 6 des derzeit in Spanien geltenden Gesetzes Nr. 14/2006 über Techniken zur medizinisch unterstützten Reproduktion heißt es: „Alle Frauen über 18 Jahren, die ihre volle Handlungsfähigkeit besitzen, haben das Recht, Empfängerinnen oder Nutz-nießerinnen der in diesem Gesetz geregelten Techniken zu sein“.

Ferner haben Frauen das Recht, unabhängig von ihrem Familienstand und ihren sexuellen Neigungen Nutznießerin oder Empfängerin der in diesem Gesetz geregelten Techniken zu sein.

Je nach Ergebnis und dem Alter der Patientin legen wir dann die geeignete Behandlungsart fest: Intrauterine Insemination mit Spendersamen (IAD), In-Vitro-Fertilisation (IVF), Spende der beiden männlichen und weiblichen Gameten (Keimzellen) oder ein Transfer durch andere Paare gespendeter Präembryonen.

Die Erfolgschancen hängen somit von der durchgeführten medizinisch unter-stützten Reproduktionsbehandlung ab und können, ganz allgemein gesagt, zwischen 20% bei einer Insemination und bis zu 70% bei einer Spende von beiden Gameten schwanken.

Kann sich ein homosexuelles Paar einer medizinisch unterstützten Reproduktionsbehandlung unterziehen?

Ja. Im Übrigen fragen wir auch nie nach den sexuellen Neigungen der Patientin.

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