Vorgeschichte in Deutschland:
Im Jahr 2023 waren es für meine Frau (Heute 35 Jahre alt) und mich bereits 2 Jahre vergeblicher Versuche schwanger zu werden. Ich (Mann, heute 36 Jahre alt) habe mich dazu entschieden beim Urologen ein Spermiogramm erstellen zu lassen. Und wir wurden an eine Kinderwunschklinik verwiesen.
Wir haben uns an die PAN Klinik in Köln gewandt. Nach reichlichen Blut- und Gentests (unter anderem auf den CFTR), welcher die Ursache für meine Azoospermie sein könnte. Dieser war Positiv. Nun musste meine Frau den CFTR Test ebenfalls machen. Denn wenn beide Partner einen genetischen Defekt im CFTR haben, besteht eine 25% Wahrscheinlichkeit, dass das Kind Mukoviszidose haben wird. Zum Glück war meine Frau negativ darauf und die Wahrscheinlichkeit fiel auf ca. 1:1608. Warum wir nicht beide sofort auf dieses Gen getestet wurden verstehe ich immer noch nicht. So haben wir zwei weitere Monate verloren. Die ganzen Tests haben ca. ein halbes Jahr gedauert. Aufgrund meiner Azoospermie kam für uns nur die TESE in Kombination mit der ICSI in Frage.
TESE: Spermien konnten extrahiert und eingefroren werden.
ICSI - Versuch 1: nur 4 Eizellen konnten extrahiert werden. Keine davon konnte für die künstliche Befruchtung verwendet werden.
ICSI - Versuch 2: Mit der maximal möglichen Menge der hormonellen Stimulation waren es diesmal 7 Eizellen die extrahiert werden konnten. Eine konnte befruchtet werden und bei meiner Frau eingesetzt werden. 2 Wochen danach erhielten wir die Nachricht, dass die Schwangerschaft nicht erfolgt ist.
ICSI - Versuch 3: war ähnlich zum ersten Versuch. Mit maximaler Dosis erhielten wir nur 4 Eizellen. Keine davon konnte für den Befruchtungsvorgang verwendet werden.
Somit waren alle drei Versuche verbraucht, bei denen die Krankenkasse sich zu 50% beteiligt hatte. Alle weiteren Versuche hätten wir aus eigener Tasche zahlen müssen. Somit entschieden wir uns, zu einer anderen Klinik zu wechseln.
Nach reichlicher Recherche fiel unsere Wahl auf die IVI in Valencia.
Besuch Nr 1: Anfang April diesen Jahres sind wir hingeflogen und haben uns beraten lassen. Uns wurde alle folgenden Schritte detalliert erklärt und ein persönlicher, bis in kleinste Detail beschriebener Plan erstellt. Und wir haben uns nochmal allen Tests unterzogen. Unteranderem dem GenSeeker Test. Alle Ergebnisse waren innerhalb eines Monats bereit. Und auch den Transport meiner TESE Proben aus Deutschland hat IVI einfach großartig gemanaged, nachdem die PAN Klinik es zunächst übernommen hat, dann aber auf uns die ganze Organisation abgewälzt hatte. Danke auch dafür liebes IVI Team!
Besuch Nr.2: Zur Sicherheit wurde bei mir eine TESE durchgeführt. Und bei meiner Frau dann die Eizellen Extraktion. Die Stimulation hatte meine Frau vorher selbst in Deutschland durchgeführt, mit den Spritzen und Medikamenten, die wir in Valencia gekauft hatten. Alles nach Abstimmung mit dem lieben IVI Personal, telefonisch oder über das online Portal. Die Eizellen Extraktion war ein voller Erfolg:
- 20 konnten entnommen werden
- 17 davon konnten weiter verwendet werden
- 12 davon wurden befruchtet (8 gut, 3 ok, 1 nicht so gut.
Aufgrund unserer Situation/Fall/Vorgeschichte hat uns unser Arzt eine Biopsie der Embryonen empfohlen, welcher wir zugestimmt hatten. Weswegen sich folgendes ergeben hat:
- 5 waren nach der Biopsie übrig ( 1 sehr gut, 2 ok, 2 nicht gut)
Besuch Nr. 3: Einsetzung des sehr guten Embryos. Meine Frau ist jetzt in der 10ten Woche schwanger. Auch jetzt noch begleitet uns das Team und steht für Rückfragen und Empfehlungen zur Verfügung.
Das IVI Team ist sehr freundlich, herzlich, lebensfroh, hilfsbereit, einfach nur menschlich und zu all dem noch sehr professionell. Sowohl vor Ort, als auch telefonisch (Auch über die Notfallnummer) oder über das online Portal. Wir haben uns dort sehr gut aufgehoben gefüllt. Sprachlich ist das Team ebenfalls sehr breit aufgestellt. Alles sehr empfehlenswert. Viel lieben Dank nochmal für alles und möglicherweise sehen wir uns bald wieder. 😉
Ich hoffe unsere Erfahrungen werden anderen Paaren hilfreich sein.