Bisland wurden die folgenden zwei Formen unterschieden:

1PGS oder Preimplantation Genetic Screening for aneuploidies, auf deutsch PID für das Screening von Aneuploidien: Diese Technik ist bei Patienten indiziert, bei denen alle Chromosomen aller Embryonen analysiert werden, um Anomalien in jedem von ihnen auszuschließen. Indikationen hierfür können sein:

  • Fortgeschrittenes Alter der Mutter: 35 Jahre oder älter
  • Frauen, die zwei oder mehr Spontanarborte erlitten haben
  • Zwei oder mehr fehlgeschlagene In-Vitro Behandlungen
  • Veränderungen der Spermatozoen oder eine niedrige Anzahl von Spermien im Ejakulat
  • Paare mit einer vorangegangenen Schwangerschaft mit einer Chromosomenanomalie
  • Implantationsversagen

2. PGD Preimplantation Genetic Diagnosis, was im deutschen allgemein als PID bezeichnet wurde. In diesem Fall erlaubt uns die Technik, zwei Arten von Veränderungen zu behandeln:

  • Monogenetische Erkrankungen: Beide Patienten, einer von beiden oder ihre Vorfahren weisen eine Krankheit auf, die auf einem Gen lokalisiert ist und es werden diejenigen Embryone gesucht, die nicht davon betroffen sind.
  • Strukturelle Veränderungen: Patienten, bei denen bekannt ist, dass in einigen ihrer Chromosomen Veränderungen der Form vorliegen (Umgangssprachlich, dass ein Teil des Chromosoms instabil ist oder die Position verändert).

ERGEBNISSE

90% der Patientinnen, die eine Reproduktionsbehandlung bei IVI durchführen lassen, werden schwanger.

TECHNOLOGIE

IVI ist Pionier der neuesten Technologie zur medizinisch unterstützten Reproduktion, um die besten Ergebnisse anbieten zu können.

HINWEIS

97% unserer Patienten empfehlen IVI.
IVI bietet persönliche Betreuung und Begleitung in allen Phasen der Behandlung an.

PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS

Wir sind nicht die teuerste Option. Wir sind diejenigen, die die meisten Behandlungsalternativen bieten, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

PID

Ende 2017 haben sich die wichtigsten Verbände der Assistierten Reproduktion weltweit auf ein neues Glossar (The International Glossary on Infertility and Fertility Care, 2017) verständigt, welches in Fertility and Sterility veröffentlicht wurde und in dem ein neuer Begriff erscheint, der die anderen ersetzt und beabsichtigt, exakter zu sein: das Preimplantation Genetic Testing oder auch PGT. Und um noch genauer zu sein, werden die Initialen der Art von Anomalie, die es beschreibt, hinzugefügt:

PGT-A (Preimplantation Genetic Testing for aneuploidy): Entspricht genau dem herkömmlichen PGS und dient dem Nachweis numerischer Anomalien, sprich Aneuploidien. Seine Definition wäre „Technik der genetischen Präimplantationsdiagnostik zum Nachweis von chromosomalen Verlusten oder Anhäufungen an Embryonen“. Wenn wir 23 Chromosomenpaare haben (22 plus der Geschlechtschromosomen: XX oder XY), sind dies die Krankheiten, bei denen die Anzahl verändert ist. Zum Beispiel das Down-Syndrom, bei welchem statt zwei Chromosomen von jedem, drei vom 21. Chromosom vorliegen (Trisomie 21). Neben der Trisomie 21 sind die häufigsten Chromosomenaneuploidien bei Lebendgeburten Trisomie 18, Trisomie 13, 45X (Turner-Syndrom), 47XXY (Klinefelter-Syndrom), 47XYY und 47XXX.

PGT-SR (Preimplantation Genetic Testing for structural diseases): Neben den numerischen Anomalien gibt es, wie bereits erwähnt, strukturelle Anomalien. Dies bedeutet, dass die Struktur eines oder mehrerer Chromosomen verändert ist, also Anomalien, die durch das Brechen oder die falsche Verbindung von Chromosomensegmenten verursacht werden. Einige der strukturellen Chromosomenanomalien können zu Krankheiten führen. Es gibt viele Arten von strukturellen Veränderungen: Translokationen, Deletionen, Duplikationen, Insertionen, Anellierungen oder Inversionen.

PGT-M (Preimplantation Genetic Testing for monogenic diseases): Monosomien sind Erbkrankheiten, die durch die Mutation oder Veränderung der DNA-Sequenz eines einzelnen Gens verursacht werden. Sie werden auch Mendelsche Erbkrankheiten genannt, weil sie nach Mendelschen Gesetzen auf Nachkommen übertragen werden. Sie werden in drei Arten unterteilt:

Autosomal-rezessive Krankheit:

Für die Manifestation der Krankheit werden zwei Kopien des mutierten Gens im Genom der betroffenen Person benötigt, deren Eltern normalerweise nicht an der Krankheit leiden, aber jeweils Träger einer einzigen Kopie des mutierten Gens sind, so dass sie es an die Nachkommen übertragen können. Es wird nicht von den Geschlechtschromosomen übertragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind von zwei Personen, die eine einzige Kopie des mutierten Gens tragen (und die Krankheit nicht aufweisen), von einer autosomal-rezessiven Erkrankung betroffen ist, liegt bei 25%. Ein Beispiel wäre die Zystische Fibrose oder Sichelzellenanämie.

Autosomal-dominante Erkrankung:

Nur eine mutierte Kopie des Gens wird benötigt, damit eine autosomal-dominante Erkrankung an eine Person übertragen wird. Normalerweise leidet einer der beiden Elternteile der betroffenen Person an dieser Krankheit und es besteht eine 50%-ige Wahrscheinlichkeit, dass die betroffenen Eltern das mutierte Gen an ihre Nachkommen übertragen, welche dann an derselben Krankheit leiden werden. Beispiele wären die Huntington-Krankheit oder die Marfan-Krankhei.

X-Chromosomale Krankheiten:

Das mutierte Gen befindet sich auf dem X-Chromosom, wobei die damit verbundenen Krankheiten dominant oder rezessiv übertragen werden können. Beispiele wären Hämophilie A oder das Fragile X-Syndrom.

PGT-SR und PGT-M würden zusammen der PGD entsprechen.

FRAGEN SIE NACH EINEM TERMIN FÜR IHREN ERSTEN BESUCH

Vereinbaren Sie einen Termin