Diese wegweisende Studie dokumentiert erstmals den Einsatz von allogenem (spendervollem) plättchenreichem Plasma aus menschlichem Nabelschnurblut zur Regeneration eines atrophen oder dünnen Endometriums sowie bei Patientinnen mit Asherman-Syndrom Allogenes PRP enthält dank seines Ursprungs im Nabelschnurblut eine deutlich höhere Konzentration an Wachstumsfaktoren und antientzündlichen Komponenten im Vergleich zu autologem PRP Ziel der Studie war es, diese… Artikel ansehen
Zum ersten Mal kann mithilfe von Licht und einer hyperspektralen Kamera ein molekularer Fingerabdruck einzelner Spermien erfasst und ein biochemisches Profil erstellt werden – ohne invasive Eingriffe. Damit lässt sich die Wahrscheinlichkeit vorhersagen, mit der eine Samenzelle zu einem entwicklungsfähigen Embryo führt Diese Technik beeinträchtigt die Lebensfähigkeit der Spermien in keiner Weise und könnte die… Artikel ansehen
Eine neu vorgestellte Studie von IVI auf dem 41. Jahreskongress der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) zeigte eine verbesserte Ovarialfunktion bei Mäusen nach Injektion einer spezifischen Kombination von Schlüsselproteinen Die Studie wurde an weiblichen Mäusen mit primärer Ovarialinsuffizienz (POI) durchgeführt und ergab eine fünffache Steigerung der Eizellanzahl nach ovarieller Stimulation – ein… Artikel ansehen
Barcelona ist in diesen Tagen Gastgeber des Kongresses der weltweit größten auf assistierte menschliche Reproduktion spezialisierten Organisation. Mehr als 1.300 Fachkräfte, Forschende und Akademiker*innen aus 58 Ländern nehmen daran teil Denny Sakkas, wissenschaftlicher Direktor von IVI RMA North America und Associate Professor an der medizinischen Fakultät der Yale University, stellte eine wegweisende Arbeit im… Artikel ansehen
Zusätzlich kann der Einsatz von KI bei der Embryonenauswahl die Schwangerschaftsraten um 5 % und die kumulativen Raten sogar um bis zu 7 % steigern Was die Gametenselektion betrifft, ermöglicht die Künstliche Intelligenz (KI) potenziell die Identifikation des Spermiums mit der höchsten Befruchtungskapazität und dem größten Entwicklungspotenzial für einen Embryo. Darüber hinaus kann sie die qualitativ hochwertigsten… Artikel ansehen
Die derzeit verfügbaren präimplantativen genetischen Tests (PGT) erfassen makroskopische chromosomale Anomalien sowie bestimmte bekannte Erbkrankheiten innerhalb spezifischer genetischer Familien. Dennoch kommt es bei etwa 50 % der euploiden Embryonen nicht zu einer erfolgreichen Implantation, und rund 10 % enden trotz Euploidie in einer Fehlgeburt Die Integration der klinischen vollständigen Genomsequenzierung (Whole Genome Sequencing, WGS) in die PGT… Artikel ansehen
Das humane Papillomavirus (HPV) betrifft sowohl Frauen als auch Männer, mit unterschiedlichen Auswirkungen auf ihre Fruchtbarkeit, insbesondere bei gleichzeitiger Infektion mit Chlamydien Bei Frauen kann HPV zu Gewebeschäden wie Narbenbildung, Verwachsungen oder Verstopfungen der Eileiter führen, während es bei Männern die Spermienqualität, -beweglichkeit oder sogar die DNA-Fragmentierung beeinflussen kann Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko… Artikel ansehen
Nach 4 Jahren nach der Krebsbehandlung erholen sich die meisten Patienten hinsichtlich der Spermienkonzentration und -beweglichkeit, doch es war bis jetzt wenig bekannt, wie die Behandlung die Epigenetik der menschlichen Spermien beeinflusst, also den Mechanismus, der Gene modifiziert und ihre Expression aktivieren oder stilllegen kann Diese bisher größte Studie legt nahe, dass Veränderungen im Methylom… Artikel ansehen