4 Juni 2020

Assistierte Reproduktion: Die vier großen Schlüssel zu IVIs Erfolg

Vom Redaktionsausschuss im IVI Blog

  • Im Monat der Fruchtbarkeit stellt IVI Ihnen die Säulen seines Erfolges vo
  • Die kumulierte Quote nach drei In-vitro-Fertilisationsversuchen und Eizellspende beträgt nahezu 100%.

Die Sicherheit der Patientinnen auf Schritt und Tritt zu gewährleisten, das Unmögliche möglich zu machen, auf Spitzenforschung zu setzen und zu lernen, die Zeit zu kontrollieren, um die besten Erfolgsquoten zu erreichen, sind die vier Alleinstellungsmerkmale, die Qualitätsbehandlungen der assistierten Reproduktion auszeichnen: Solche Voraussetzungen können nur die besten Kinderwunschkliniken garantieren.

Der Monat der Fruchtbarkeit ist unser Monat, in dem wir das Wunder der Mutterschaft mit noch mehr feiern und dieses Jahr ist außerdem ein ganz besonderes, weil wir uns bereits seit 30 Jahren für die Erfüllung der Träume unserer Patientinnen einsetzen. Aus diesem besonderen Anlass möchten wir Ihnen erzählen, welche Zutaten wir für dieses Wunderrezept verwenden.

 

Sichere assistierte Reproduktion

Wir leben im Zeitalter der Sicherheit, verschärft durch die tödlichste Pandemie dieses 21. Jahrhunderts. Die Wiederaufnahme der Kinderwunschbehandlungen in den Kliniken stand unter dem Zeichen umfassender Sicherheitsmaßnahmen. Mehr als 15 Maßnahmen sind im Sicherheitsprotokoll aller IVI-Kliniken enthalten. Neben den grundsätzlichen Maßnahmen (Handschuhe, Masken, Schutztrennwände, hydroalkoholisches Desinfektionsgel, etc.) sind alle unsere Labore seit vielen Jahren mit den erforderlichen Prozessen zur Arbeit mit Infektions- bzw. Krankheitserregern des Typs 2, wie dem Zika- oder HIV-Virus und, selbstverständlich, dem SARS-CoV-2-Virus, ausgestattet. In diesen Zeiten der Unsicherheit zu COVID-19 werden alle unsere Patienten (sowohl Frauen, als auch Männer) in jeder Phase des Prozesses der assistierten Reproduktion Diagnose-Tests unterzogen, um das Vorhandensein des Coronavirus´ auszuschließen und zu prüfen, ob eine Immunität besteht oder nicht.

Ein gesundes Baby zur Welt zu bringen und die Sicherheit seiner Mutter während der Behandlung zu gewährleisten, sind die obersten Prioritäten bei IVI. Eine Sicherheit, die sich in den beiden modischen Kürzeln SET (englische Abkürzung für den Transfer eines einzigen Embryos) und PGT (genetische Präimplantationsdiagnostik, ebenfalls die englische Abkürzung) zusammenfassen lässt.

Die Garantierung einer genauso guten oder gar höheren Erfolgsquote beim Transfer eines einzigen Embryos ist etwas, das nur hochspezialisierte Kliniken bieten können. IVI hat die Anzahl an Zwillingsschwangerschaften in den vergangenen 10 Jahren um 75% reduziert, weil damit Risiken verbunden sind (Frühgeburten, niedriges Geburtsgewicht, Bluthochdruck, etc.) Und unser Engagement für die Sicherheit unserer Patientinnen und ihrer Babys hat zu einem Anstieg der SET-Quoten auf bis zu 84,4% je IVF-Zyklus und bis zu 88,2% bei Eizellspenden geführt.

Ebenso gesteigert werden konnte die Quote bei Präimplantationsdiagnostiken zur Erkennung genetischer und chromosomaler Veränderungen und zur Prävention von Übertragungen schwerwiegender Erkrankungen: hierbei wurde eine kumulierte Schwangerschaftsquote von bis zu 73,4% erreicht.

Wir können dieses Kapitel zum Thema Sicherheit aber nicht beenden, ohne sowohl den “Matcher” zu erwähnen, einem System aus Barcodes und Scanner, der die korrekte Nachverfolgbarkeit aller unserer Proben (aus allen unseren Kliniken) garantiert, als auch den  Screening-Test auf monogenetische Erkrankungen, den wir bei allen unseren Spenderinnen anwenden und der für den Nachweis, dass für die Empfängerinnen der Keimzellen kein genetisches Risiko vorliegt, unverzichtbar ist.

 

Komplizierte medizinische Fälle bei IVI

Das Unmögliche möglich zu machen ist kein Hirngespinst, wenn wir unsere Schwangerschaftsquote betrachten (s. nachfolgende Grafik), und zwar unabhängig von der Anzahl an Behandlungen, die eine Patientin bereits früher hatte, also bevor sie in unsere Kliniken kam. Von einem bis zu fünf oder mehr früheren Versuchen findet sich eine durchschnittliche Schwangerschaftsquote von über 50%. Dies bedeutet, dass es uns gelingt – egal, welche Vorgeschichte sie hatten, noch wie kompliziert die früheren Behandlungen waren – unseren Patientinnen zu einer Schwangerschaft zu verhelfen.

Graphik zu Schwangerschaftsrate

Wussten Sie, dass IVI eine der ersten Kliniken war, deren Daten von Dritten auditiert wurden? Wussten Sie, dass alle Daten von IVI jährlich von SGS, weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Inspektion, Verifizierung, Prüfungen und Zertifizierungen validiert werden? Dies ermöglicht es uns, beim Vergleich unserer Daten mit denen der SEF (Sociedad Española de Fertilidad) außerordentlich genau zu sein. Und dank dieses Vergleichs gewinnen wir so schlüssige Daten, wie die Tatsache, dass unsere Einpflanzungsquote bei Verwendung von eigenen Eizellen fast doppelt so hoch ist, wie der nationale Durchschnitt in den meisten autonomen Gemeinschaften Spaniens und die Schwangerschaftsquote ca. 15% über dem Durchschnitt liegt.

Unseren Patientinnen dabei zu helfen, sich ihren Mutterwunsch zu erfüllen, ohne dass ihre Behandlungsvorgeschichte oder die Komplexität ihres Falles eine Rolle spielt, grenzt bereits daran, das Unmögliche möglich zu machen. Wir wissen, wie steinig und schwer der Weg zur Mutterschaft mitunter sein kann, daher möchten wir mit allen unseren Patientinnen zusammenarbeiten, um wirtschaftliche und emotionale Verausgabungen zu vermeiden und ihnen ihren Mutterwunsch in kürzester Zeit zu ermöglichen.

 

Forschung und Erfolgsquoten bei IVI

Mehr als 1.900 Forscher, 28 Laboratorien in 9 Ländern, 15 Forschungslinien, ca. 150 Publikationen pro Jahr mit einem einzigen Ziel: Unsere Patientinnen. Die Forschung ist unser Motor: Wenn wir nicht führend in der Forschung auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin wären, könnten wir weder die Sicherheitsstandards garantieren, noch davon träumen, das Unmögliche möglich zu machen. Bald findet wieder der ESHRE-Kongress statt, der wichtigste Europas und möglicherweise weltweit, was die menschliche Fortpflanzung und Embryologie angeht. Ein Termin, an dem wir als größte Gruppe der Welt teilnehmen, was die Anzahl der eingereichten und genehmigten Arbeiten angeht, nämlich insgesamt 52.

Unsere Studien, unsere Forschung sind Jahr für Jahr der Schlüssel zur Steigerung und Garantierung unserer Erfolgsquoten. So liegen unsere Erfolgsquoten bei einem einzigen Versuch sowohl bei der IvF, als auch bei der Eizellspende bei 70-80%, während die kumulierte Quote in beiden Fällen nach 3 Versuchen nahezu 100% beträgt.

Graphik zur Schwangerschaftsrate von IVI

 

Die Faktoren Zeit und Alter in der assistierten Reproduktion

Zwar weit entfernt von der romantischen Vorstellung, die Zeit anhalten zu können, ermöglichen uns viele Fortschritte auf dem Gebiet der assistierten Reproduktion dennoch, sie zu kontrollieren. Dies beginnt beim AMH-Test (Anti-Müller-Hormon), einer Blutanalyse, mit der die Eizellreserve bestimmt werden kann, um zu prüfen, ob dies der geeignete Moment für die Mutterschaft ist. Und wenn die biologische Uhr zeigt, dass genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, der Sekundenzeiger allerdings darauf hinweist, dass es aus sozio-ökonomischen und emotionalen Gründen noch zu früh ist, ist der Moment gekommen, sich über die Erhaltung der Fruchtbarkeit, also der Vitrifikation der Eizellen, der femininen Revolution dieses Jahrhunderts, Gedanken zu machen. Sie bietet die Möglichkeit, die eigenen Keimzellen zu erhalten, um sie genau dann zu verwenden, wenn sowohl die biologische, als auch die sozio-ökonomische und emotionale Uhr die richtige Zeit anzeigen.

Neben den bekanntesten Optionen entwickelt IVI mit verschiedenen, derzeit unter dem Konzept der Eierstockverjüngung laufenden Studien, seinen ganz eigenen Schlachtplan gegen die Zeit. Eine dieser Studien, die bereits über einen längeren Zeitraum läuft und in deren Verlauf bereits mehrere Babys dank dieser Technik geboren wurden, besteht darin, dass die Eierstocknische durch Infusionen mit Plasma aus Blut, das eine hohe Anzahl an Stammzellen aufweist und daher eine hohe Anzahl an Blutplättchen hat, regeneriert wird. Diese tragen die Faktoren bei, die die Eierstocknische verjüngen, damit die im Eierstock vorhandenen Follikel dazu aktiviert werden können, zu wachsen und zu reifen.

In einer anderen Forschungslinie aus jüngerer Zeit arbeitet man an dem Versuch, die Telomere (Endabschnitte der Chromosomen, verantwortlich für die Alterung) mithilfe einer bestimmten Medikation wiederherzustellen (zu verlängern). Dies bedeutet, dass daran geforscht wird, die fortschreitende Abnutzung der Telomere bei jenen Patientinnen aufzuhalten, die bestimmte Krankheiten aufweisen, wie z.B. eine geringe Eierstockreserve, also gealterte Eierstöcke.

Alle diese Vorhaben sind das Ergebnis der Leidenschaft, die das Ärzte-Team der IVI-Kliniken für die Wissenschaft, die Forschung und das Leben hegt und die alles darein setzen, den Paaren und / oder Frauen zu helfen, die sich ein Kind wünschen.

Fordern sie unverbindlich weitere informationen an:

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