21 November 2017

Eizellspende ebnet den Weg zum Wunschbaby

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Manchmal stehen Frauen und Paare an einem Scheideweg, wenn es um ihren Kinderwunsch geht. Sie haben alles versucht, doch jede In-vitro-Fertilistation (IVF) endet mit einem Fehlschlag. Die Gründe für dieses Scheitern sind komplex. Häufig bringt die ovarielle Stimulation nicht den gewünschten Erfolg, die Intrazytoplasmatische Injektion (ICSI) klappt nicht oder die Einpflanzung der Embryonen missglückt. Manche Paare verschieben ihren Kinderwunsch für eine gewisse Zeit. Parallel dazu informieren sie sich, welche Möglichkeiten überhaupt noch bestehen. Sie stoßen dann auf die Eizellspende. Diese ist allerdings in Deutschland nicht erlaubt. Im spanischen Gesetz ist die Eizellspende jedoch schon seit 1988 gesetzlich verankert. Daher haben unsere IVI Kliniken auf diesem Gebiet eine jahrzehntelange Erfahrung. Zudem verfügen wir über die größte Eizellbank der Welt. Abhängig vom Einzelfall sind in der Regel auch nicht mehr als zwei oder drei Besuche in unserer Kinderwunschklinik notwendig. Es gibt also eine ganze Reihe von Gründen, sich unseren Experten in Spanien anzuvertrauen.

 

Für jede Frau und jedes Paar ist es ein Schock zu erfahren, dass ihre Zukunft eine Zukunft ohne Kind sein könnte. Das kann mit dem fortgeschrittenen Alter der Frau zu tun haben. Aber auch mit Erbkrankheiten, wiederholten Fehlgeburten, chromosomalen Anomalien, undurchlässigen Eierstöcken, aus denen keine Eizellen entnommen werden können, oder mit der Entfernung der Eierstöcke. Besonders hart trifft es Frauen mit einer vorgezogenen Menopause, die schon mit 28 oder 30 Jahren in die Wechseljahre kommen. Das bedeutet, dass die Eierstöcke ihre Funktion einstellen – die biologischen Voraussetzungen für ein Kind sind nicht mehr gegeben. Jetzt lässt sich der Kinderwunsch nur noch mittels Eizellspende erfüllen.

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Strenge Anforderungen an die Spenderin

 

Bei der Eizellspende handelt es sich um ein heikles Thema. Entsprechend sensibel gehen die Mediziner in unseren Kliniken in Spanien vor, sowohl was die Spenderin als auch die Empfängerin angeht. Wer in das Eizell-Spendeprogramm aufgenommen werden möchte, muss strenge Voraussetzungen erfüllen, die von unseren hoch spezialisierten Experten penibel überwacht werden. Das Alter der Spenderinnen liegt zwischen 18 und 35 Jahren. Sie müssen sich einer gründlichen medizinischen und psychologischen Untersuchung unterziehen. Bei der gynäkologischen Untersuchung werden die potenziellen Spenderinnen auf Myome, Polypen, Zysten oder andere Veränderungen der Fortpflanzungsorgane untersucht. Chromosomenuntersuchungen, Blutgruppenbestimmung und Rhesusfaktor, Urinuntersuchung und Blutanalyse gehören ebenso zum Verfahren wie der Nachweis von übertragbaren Krankheiten wie HIV, Hepatitis oder Syphilis. Nach den medizinischen Untersuchungen erfolgt ein umfassendes Gespräch mit einer Psychologin.
Da IVI über das größte Spendernetz des Landes verfügt, was unser Assistenzqualitätsprogramm ermöglicht, gibt es bei uns keine Wartelisten. Das vereinfacht die Behandlung mit einer Eizellspende enorm. Damit sind beste Voraussetzungen gegeben, um eine möglichst ähnliche Spenderin zu finden. Eine wichtige Rolle spielen bei den Auswahlkriterien Blutgruppe, Ethnizität, genetische Kompatibilität und psychische Merkmale. Eine diesbezügliche Analyse wird vom Arzt vorgenommen.

 

Sorgfältige Vorbereitung auf beiden Seiten

 

Sobald in unserer Kinderwunschklinik eine geeignete Spenderin gefunden ist, kann mit den Vorbereitungen begonnen werden. Um eine Synchronisierung zu erreichen, müssen Spenderin und Empfängerin am Beginn ihres Zyklus sein. Die Spenderin erhält zu Beginn ihres Zyklus einmal täglich ein follikelstimulierendes Hormon. Diese einfache Injektion übernehmen die meisten Frauen selbst. In den folgenden Tagen wird mittels Ultraschalluntersuchungen das Follikelwachstum überprüft. Sobald die Follikel ausreichend groß sind, werden die Eizellen durch die Injektion von humanem Choriongonadotropin freigesetzt. 36 Stunden nach der Injektion und der endgültigen Reifung werden die Eizellen unter Ultraschallkontrolle entnommen. Zeitgleich unterzieht sich die Empfängerin einer hormonellen Behandlung mit Östrogen- und Progesteronpräparaten, um die Gebärmutterschleimhaut auf den Embryotransfer vorzubereiten. Um das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und deren Dicke zu kontrollieren, sind verschiedene Untersuchungen nötig. Diese können jedoch problemlos im Heimatland der Empfängerin von einem Gynäkologen durchgeführt werden, sodass ein Flug nicht notwendig ist.

 

Samenzellen frisch oder kryokonserviert

 

Um die Samenzellen des Mannes vorzubereiten, sollte das Paar zuvor für einige Zeit sexuelle Enthaltsamkeit üben. Vor der Abgabe des Spermas wird der Partner auf HIV und Hepatitis untersucht. Die Spermien werden dann im Labor aufbereitet. Die Samengewinnung kann entweder am Tag der Eizellspende erfolgen oder sie werden vor der Eizellspende eingefroren. Diese Kryokonserierung kann beispielsweise beim Erstgespräch erfolgen, sodass der Samen am Tag der Eizellspende zur Verfügung steht. Rein theoretisch müsste in diesem Fall der Partner nicht vor Ort sein. Aus psychologischen Gründen ist das allerdings nicht empfehlenswert.

Wenn der Punktionstag der Spenderin feststeht, wird die Empfängerin so frühzeitig informiert, dass sie sich entsprechend vorbereiten kann. Nachdem die Eizellen der Spenderin entnommen sind, werden sie mit den Spermien zusammengebracht. Das erfolgt entweder mithilfe der Technik der In-vitro-Fertilisation oder der Intrazytoplasmatische Injektion (ICSI). Nach der Befruchtung bleiben die Embryonen bis zum Transfer im Labor. Wann und wie viele Embryonen eingesetzt werden, obliegt der Entscheidung des behandelnden Arztes. IVI bevorzugt allerdings grundsätzlich den SET (Single Emryo Transfer), den Transfer eines einzelnen Embryos, weil das einer ntürlichen Schwangerschaft am ähnlichsten kommt.

 

Blastozystentransfer erhöht die Schwangerschaftsrate

 

Unsere Klinik-Experten führen bevorzugt am fünften Tag der Blastoyzyste den Embryonentransfer durch. Da die Embryonen maximal fünf Tage nach der Befruchtung außerhalb der Gebärmutter überlebensfähig sind, ist die Schwangerschaftsrate beim sogenannten Blastozystentransfer signifikant höher. Falls aus einer Spende mehrere Embryonen hervorgegangen sind, werden die übrigen vitrifiziert, falls der erste Transfer nicht gelingt, oder das Paar in der Zukunft ein weiteres Baby haben möchte. Diese Technik der Vitrifikation hat IVI als erste Klinik in Europa erfolgreich angewendet und damit die Überlebenschancen von Eizellen deutlich verbessert.
Der Transfer selbst ist einfach und schmerzlos. Mit einem weichen Katheter wird der Embryo durch die Scheide in die Gebärmutter eingepflanzt. Nach einer kurzen Ruhepause kann die Patientin sogar noch am selben Tag die Rückreise antreten. Das Leben kann wie gewohnt weitergehen, doch sollten Sie auf übermäßige sportliche Aktivitäten und das Heben schwerer Gegenstände in den folgenden Tagen verzichten. Die Hormontherapie mit Östrogen und Progesteron wird auch nach dem Embryotransfer fortgesetzt. Der Gynäkologe vor Ort wird sich nun um Ihre Betreuung kümmern. Wir von der IVI Klinik stehen dabei in ständigem Kontakt mit unseren Patientinnen. Etwa zwei Wochen nach dem Transfer erfolgt ein Schwangerschaftstest. Die präzisesten Ergebnisse bringt eine Blutanalyse. Fällt der Test positiv aus, werden die Hormone bis zur 12. Schwangerschaftswoche eingenommen. Um die Schwangerschaft zu bestätigen, wird zwei Wochen nach dem ersten Schwangerschaftstest eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Nun kann der Hausgynäkologe die ganz normale Schwangerschaftsvorsorge übernehmen.

 

Für unsere Patientinnen ist es sehr wichtig zu wissen, dass wir in unserer Kinderwunschklinik für eine Empfängerin grundsätzlich nur eine Spenderin auswählen. Auch werden die Eizellen keiner anderen Patientin eingepflanzt. Anonymität von Spenderin und Empfängerin sind selbstverständlich gewährleistet.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]

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