16 Juli 2021

IVI: Spezialisten in assistierter Reproduktion von hoher Komplexität

IVI assistierter Reproduktion von hoher Komplexität
Vom Redaktionsausschuss im IVI Blog

Die Menschen sind die am wenigsten fruchtbare Spezies, die es gibt und deshalb ist der Weg zur Mutterschaft für viele Frauen schwierig und aus verschiedenen Gründen kompliziert. Glücklicherweise hat sich die Reproduktionsmedizin in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt, was es uns bei IVI – auch mithilfe der neuesten Technologie – möglich macht, unseren Patientinnen zu helfen, sich ihren Traum von einem Kind zu erfüllen. Weil wir Experten in assistierter Reproduktion von hoher Komplexität sind, helfen wir auch den schwierigsten Fällen, die Schwangerschaft zu erreichen.

 

Fehlschlag bei der Einnistung und Abortus habitualis

Ein Beispiel für assistierte Reproduktion von hoher Komplexität sind Fehlschlage bei der Einnistung. Das heisst, wenn eine Patientin auch nach dem Transfer zweier euploider, also chromosomal normaler Embryonen (die über 46 Chromosomen verfügen), nicht schwanger wird.

Ebenso kann es als Fehlschlag der Einnistung bezeichnet werden, wenn nach dem Transfer von vier Blastozysten keine Schwangerschaft erzielt wird. Ca. 5% der Patientinnen von IVI haben bereits eine fehlgeschlagene Einnistung erleben müssen.

Was wiederholte Fehlgeburten (Abortus habitualis) angeht, so wählt man diesen Begriff, wenn eine Frau zwei Fehlgeburten vor der 24. Schwangerschaftswoche erlitten hat, was bei ca. 6% unserer Patientinnen der Fall ist, die zwei oder mehr Fehlgeburten hatten. Bei IVI bieten wir bei beiden Diagnosen Alternativen, weil wir Spezialisten für Assistierte Reproduktion von hoher Komplexität sind. Wir gehen diese Fälle von zwei Seiten an: mit einer Diagnoseuntersuchung und Analyse der persönlichen und familiären medizinischen Vorgeschichte und mit einer therapeutischen Untersuchung durch eine Reihe von Tests.

 

Diagnoseuntersuchung bei Fehlschlägen bei der Einnistung oder wiederholten Fehlgeburten

  • Bildgebende Untersuchungen – 3D-Ultraschall, Hysteroskopie oder Laparoskopie – zur Entdeckung möglicher organischer Krankheiten der Genitalien
  • Analysen, die es ermöglichen, Gründe zu erkennen, die mit Thrombophilien bei Frauen assoziiert werden
  • Test zur endometrialen Empfängnisfähigkeit.
  • Genetischer Präimplantationstest (PGT-A) zur Entdeckung chromosomaler Störungen.

Sollte unser medizinisches Team mit diesen Tests den Grund für das Fehlschlagen der Einnistung oder für die wiederholten Fehlgeburten nicht finden können, ziehen wir auch die Durchführung einer immunologischen Untersuchung durch unsere Abteilung für Immunologie in Betracht, weil es Fälle gibt, bei denen Fruchtbarkeitsprobleme ohne offensichtlichen Grund auf immunologische Anomalien zurückzuführen sind.

 

Therapeutische Untersuchung in Fällen von Fehlschlägen bei der Einnistung oder wiederholten Fehlgeburten

  • Bildgebende Untersuchungen – 3D-Ultraschall, Hysteroskopie oder Laparoskopie – zur Behandlung entdeckter möglicher organischer Krankheiten der Genitalien
  • Behandlung, die durch auf Krankheiten der Reproduktion spezialisierte Hämatologen geleitet wird, gegen angeborene oder erworbene Thrombophilien
  • Genetischer PräimplantationsTest (PGT-A + PGT-SR) oder Keimzellspenden zur Vorbeugung einer Übertragung parentaler chromosomaler Anomalien oder embryonaler Anomalien, in Koordination mit Spezialisten der Abteilung für Genetik der Reproduktion von IVI.

 

Mutterschaft ab dem 40. Lebensjahr

Das Alter ist ein Schlüsselfaktor für Frauen, die Mutter werden möchten, und geht mit einem Aufschub des gewünschten Zeitpunkts einher. Immer mehr Frauen wollen in fortgeschrittenem Alter Mutter werden, aber dadurch verringern sich die Optionen zur Erzielung der Schwangerschaft dar.

Die Qualität der Eizellen nimmt ab dem 35. Lebensjahr ab und damit vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, Embryonen zu erhalten, die chromosomale Anomalien oder Aneuploidien aufweisen. Auch die Zahl der Eizellen hängt mit dem Alter einer Frau zusammen, denn je älter sie ist, desto geringer ist ihre Eierstockreserve. Mit dieser Diagnose kann es trotz einer Eierstock-Stimulation vorkommen, dass eine Patientin nicht genügend Eizellen erzeugt.

Wenn eine Frau Mutter werden möchte und das 40. Lebensjahr überschritten hat, beginnen wir damit, eine Untersuchung ihrer Fruchtbarkeit durchzuführen. Diese beinhaltet Diagnoseuntersuchungen, wie dem 3D-Ultraschall und der AMH-Analyse (Anti-Müller-Hormon). Anschließend erfolgt zwischen unseren Spezialisten und der Patientin die Entscheidungsfindung und danach bieten wir den Patientinnen die gem. gewählter Behandlung für ihren Fall geeignetsten Optionen an. Hierzu zählen u.a.:

  • Genetische Präimplantationsdiagnostik (PGT-A) mit dem Ziel, in kürzest möglicher Zeit durch Auswahl der besten Embryonen ein gesundes Baby zu bekommen.
  • Akkumulierung von Eizellen in den Fällen, die über eine geringe Eierstockreserve verfügen und denen zuvor eine PGT-A empfohlen wurde. Für diese Patientinnen kann auch das Protokoll der doppelten Stimulation „DuoSim“ geeignet sein.
  • Eizellspende, um zu garantieren, dass sich das Alter nicht negativ auf die Qualität der Eizellen auswirkt,

 

Patientinnen mit niedriger Eierstockreserve

Die sog. “Low Response” der Eierstöcke führt dazu, dass auch nach einer Eierstock-Stimulation keine optimalen Ergebnisse erreicht werden. Außerdem verfügen diese Frauen oft nur über eine minimale Anzahl an Eizellen. Dies bedeutet, dass es bei weniger Eizellen auch weniger zur Auswahl stehende und transferierbare Embryonen gibt, wodurch sich die Möglichkeiten, schwanger zu werden, für diese Patientinnen ebenfalls verringern.

Da das Alter, in dem Frauen Mutter werden wollen, immer weiter steigt, werden sich in den kommenden Jahren die Fälle mit ovarieller Low Response vervielfachen. Daher wird die Reproduktionsmedizin stetig weiterentwickelt und erreicht neue Zielsetzungen. Bereits heute kann sie eine Reihe an unterschiedlichen Möglichkeiten anbieten:

  • Akkumulierung von Eizellen, die aus verschiedenen Zyklen stammen. So gelingt es uns, mehrere mögliche Transfers in einem einzigen zu bündeln. Dank dieser Technik wird die Abbruchquote verringert und die akkumulierte Quote an Neugeborenen und Zyklen mit einer höheren Anzahl tiefgefrorener Embryonen gesteigert.
  • FIV Genetic PLUS, weil der Hauptfaktor der Low Responder in der altersbedingten Abnahme der Eierstockreserve liegt. Allerdings gibt es auch andere Gründe, die zu Low Response und einer größeren Wahrscheinlichkeit zur Erzeugung aneuploider Embryonen führen. In den Fällen, in denen Frauen Low Responder sind und ein fortgeschrittenes Alter haben, ist die Akkumulierung von Eizellen das Beste. Dies, gemeinsam mit einer PGT-A, die dabei hilft, chromosomal anormale Embryonen auszusortieren.

 

IVI Ovarien Regeneration

IVI schreitet unermüdlich voran, um allen Frauen, die Mutter werden wollen, die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anzubieten. Wir sind darin Pioniere und mehr als 250.000 zur Welt gebrachte Babys während unseres über 30-jährigen Bestehens bürgen für uns. Aktuell entwickeln wir die Technik IVI Ovarien Regeneration, die wir Ihnen bereits in Bälde anbieten können. Sie besteht in der Applikation von an Wachstumsfaktoren reichem Plasma (PRGF) in die Eierstöcke und stellt für Patientinnen mit einer geringen Eierstockreserve eine große Hoffnung dar.

Bei IVI haben wir uns in unserer Arbeit immer auf kontinuierliche Forschung und Innovation gestützt, deshalb haben wir uns auch auf Fälle von hoher Komplexität bei schwierigen Krankheitsbildern spezialisiert. Denn wir wollen Ihnen helfen und Lösungen anbieten!

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