18 November 2019

Eizellen einfrieren: 10 interessante Fakten

Eizellen einfrieren: 10 interessante Fakten

Eine Eizellen-Vitrifizierung erlaubt es Frauen, ihren Kinderwunsch bis zu einem gewünschten Zeitpunkt aufzuschieben. Eizellen einfrieren zu lassen, kann unterschiedliche Gründe haben: Ernsthafte Erkrankungen wie Krebs sowie die persönliche Entscheidung, sich zunächst seiner Karriere zu widmen, sind zwei Beispiele. In Deutschland wird die Methode des Social Freezing von immer mehr Frauen genutzt. Doch wie genau werden die Eizellen eigentlich gekühlt und aufbewahrt? Gibt es ein ideales Alter für diese Art der Fruchtbarkeitserhaltung? Ist es möglich, befruchtete Eizellen einfrieren zu lassen? Wie läuft das Verfahren einer Eizellen-Vitrifikation ab? In diesem Beitrag erfahren Sie zehn interessante Fakten über das Einfrieren von weiblichen Eizellen.

 

  1. Optimales Alter: Eizellen vor dem 35. Lebensjahr einfrieren lassen

Wir empfehlen unseren Patientinnen eine Eizellen-Vitrifikation möglichst früh, wenn möglich zwischen 20 und 25 Jahren, spätestens jedoch bis zum 35. Geburtstag. Die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft mit vitrifizierten Eizellen entspricht immer dem Zeitpunkt der Fruchtbarkeitserhaltungsbehandlung. Je älter eine Frau bei einer Eizellen-Vitrifikation ist, desto geringer sind auch die Eizellenqualität sowie die Produktion der Oozyten. Ab dem 27. Lebensjahr treten bei Frauen vermehrt biologische sowie genetische Veränderungen auf, welche die Erfolgschancen der Fruchtbarkeitserhaltungsbehandlung vermindern.

  1. IVI ist Vorreiter im Bereich Vitrifikation

Die Kliniken von IVI waren die ersten in Europa, in welchen Patientinnen eine Eizellen-Vitrifikation durchführen lassen konnten. Dank der Cryotop-Methode haben sich die Überlebenschancen von Eizellen verbessert, da sich während des Prozesses keine Eiskristalle bilden, welche für Zellschädigungen verantwortlich sind. Bei uns erzielen medizinisch assistierte Reproduktionsmethoden mit zuvor eingefrorenen Eizellen dieselben klinischen Ergebnisse wie Behandlungen mit frisch entnommenen Eizellen. Nicht nur ist IVI Pionier hinsichtlich der Cryotop-Technik, sondern auch europäischer Marktführer hinsichtlich deren Anwendung.

  1. Eizellen werden bei -196 Grad vitrifiziert

Vor dem eigentlichen Kühlverfahren werden die Oozyten dehydriert, wobei das Wasser durch Kryokonservierungsmittel ersetzt wird. Anschließend werden die Eizellen in Flüssigstickstoff getaucht, wobei sie in zwei bis drei Sekunden auf -196 Grad Celsius heruntergekühlt werden. Durch den ultraschnellen Vorgang der Cryotop-Methode wird eine mögliche Eiskristallbildung verhindert.

  1. Identische Vorbereitung wie beim IVF-Verfahren

Ähnlich wie bei einer medizinisch assistierten Reproduktionsbehandlung wie einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) beginnt der Vorgang der Eizellen-Vitrifikation mit einer hormonellen Ovarienstimulation. Auf diese Weise werden mehrere Follikel in einem Zyklus produziert. Sobald diese auf die optimale Größe herangewachsen sind, wird eine Follikelpunktion durchgeführt, wobei die Flüssigkeit aus den Follikeln, welche die Eizellen enthalten, mithilfe einer sehr feinen Nadel angesaugt werden. Seine Eizellen einfrieren zu lassen, erfolgt im nächsten und finalen Schritt.

  1. Eizellen-Vitrifikation erlaubt spätere Mutterschaft

Die Entscheidung, seine Eizellen einfrieren zu lassen, kann unterschiedliche Gründe haben. Einige Frauen wollen sich vor einer Mutterschaft erst einmal ihrer Karriere widmen, wiederum andere möchten auf den richtigen Partner warten, um ein Kind zu bekommen. Zudem profitieren erkrankte Frauen von der Option einer Eizellen-Vitrifikation. Unabhängig von den Beweggründen erhalten alle Patientinnen in unseren IVI-Kliniken eine ganzheitliche professionelle Betreuung. Wussten Sie, dass die Qualität von vitrifizierten Eizellen mit der Zeit nicht abnimmt? Bis dato existieren keine wissenschaftlichen Beweise, dass eine Eizellen-Vitrifikation zeitlich beschränkt werden sollte.

  1. Rund 97 Prozent der Eizellen überleben den Einfrierungsprozess

Wie sicher und zuverlässig ist das Einfrieren von Eizellen heutzutage? Da diese Behandlung immer mit Kosten, vor allem für die Lagerung der eingefrorenen Eizellen, verbunden ist, sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Je früher sich eine Frau dazu entscheidet, ihre Eizellen vitrifizieren zu lassen, desto größer sind die Chancen, dass die Erhaltung der Fruchtbarkeit glückt. Bei Patientinnen, die ihre Eizellen vor ihrem 35. Lebensjahr einfrieren lassen, liegen die Überlebensraten dank der Cryotop-Methode bei 97 Prozent. Unsere Spezialisten werden Ihnen bei einem Beratungsgespräch alles über das Verfahren der Eizellen-Vitrifikation und Ihren damit verbundenen Schwangerschaftschancen erläutern.

  1. Familienplanung nach Chemotherapie möglich

Die Therapie von Krankheiten wie Krebs oder Schmetterlingsflechte kann negative Auswirkungen auf die weibliche Fruchtbarkeit haben. Daher kann es sich lohnen, seine Eizellen vor dem Behandlungsbeginn einfrieren zu lassen. Krebspatientinnen, bei denen eine Chemotherapie bevorsteht, haben dank des Cryotop-Verfahrens die Chance, nach überstandener Krankheit schwanger zu werden. Die Erhaltung der weiblichen Fertilität sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Onkologen abgesprochen werden. Ob eine Eizellen-Vitrifikation ratsam ist, hängt unter anderem vom Alter, der Funktionsfähigkeit der Eierstöcke sowie der existierenden Eizellreserve einer Patientin ab.

  1. Schwangerschaft dank Eizellen-Vitrifikation

Wenn der richtige Zeitpunkt für die Familienplanung gekommen ist, wird die gewünschte Anzahl der Eizellen aufgetaut und auf eine medizinisch assistierte Reproduktionsmethode vorbereitet. Unter anderem können Patientinnen mithilfe der IVF-Methode schwanger werden, bei welcher Samen- und Eizelle im Labor vereint werden. Liegen Fruchtbarkeitsprobleme beim männlichen Partner vor, könnte auch eine intrazytoplasmatische Spermien-Mikroinjektion (ICSI) empfohlen werden. Bei diesem technisierten Verfahren wird das männliche Spermium direkt in die Eizelle injiziert und wie bei einer IVF-Behandlung anschließend in die Gebärmutter eingesetzt.

  1. Vitrifizierung von befruchteten Eizellen

Im Rahmen einer medizinisch assistierten Reproduktionsmethode ist es üblich, nicht verwendete befruchtete Eizellen einfrieren zu lassen. In unseren IVI-Kliniken entscheiden sich 80 bis 90 Prozent aller Patientinnen für diesen Schritt. Sollte eine Behandlung nicht erfolgreich verlaufen, haben Patientinnen auf diese Weise die Möglichkeit, einen weiteren Transfertermin zu vereinbaren. Beim Einfrieren von unbefruchteten Eizellen reichen in der Regel acht Eizellen aus, um zu einem späteren Zeitpunkt schwanger zu werden.

  1. Schwangerschaftsquoten von 65 Prozent

Wie bereits erwähnt, spielt das Alter einer Frau zum Zeitpunkt der Fruchtbarkeitserhaltungsbehandlung eine entscheidende Rolle. Frauen, die sich vor ihrem 35. Geburtstag dazu entscheiden, ihre Eizellen einfrieren zu lassen, haben nicht nur Eizellen mit einer 97-prozentigen Überlebensrate, sondern auch eine Schwangerschaftsquote von 65 Prozent. Zudem kann in unseren IVI-Kliniken eine Implantationsquote von 40 Prozent erreicht werden. Für weitere Details hinsichtlich Erfolgsquoten sollten Sie unsere Spezialisten kontaktieren. Die Forschungsarbeit von IVI zielt stets darauf ab, Techniken und Behandlungen der medizinischen Reproduktion zu verbessern, um Patienten die besten Chancen auf eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

 

Informieren Sie sich in unseren IVI-Kliniken über alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie Ihre Eizellen einfrieren und lagern lassen möchten. Zudem beraten unsere IVI-Spezialisten Sie herzlich gerne hinsichtlich medizinisch assistierter Reproduktionsmethoden, die für Sie nach einer Eizellen-Vitrifikation in Frage kommen könnten. Vertrauen Sie Ihren Kinderwunsch dem Marktführer im Bereich Reproduktion an und vereinbaren Sie einen ersten Beratungstermin.

 

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