14 Juni 2021

Empfehlungen nach einem Embryotransfer

Embryotransfer
Vom Redaktionsausschuss im IVI Blog

Ein Embryotransfer ist ein essenzieller Teil vieler Kinderwunschbehandlungen. Im Vorfeld dieses Vorgangs werden eine weibliche Eizelle und eine männliche Samenzelle im Labor miteinander vereint. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über den Ablauf des Transfers eines Embryos in die Gebärmutter einer Patientin. Weiterhin gehen wir der Frage nach, ob man die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung mit gewissen Tipps und Tricks erhöhen kann. Lernen Sie außerdem gängige Reproduktionsbehandlungen kennen, bei denen ein Embryotransfer zum Einsatz kommt, und erfahren Sie, ab welchem Zeitpunkt Sie nach dem Transfer einen Schwangerschaftstest machen können. IVI ist Ihr Experte, wenn es um Kinderwunschbehandlungen geht. Lassen Sie sich von uns zu sämtlichen Themen rund um Fruchtbarkeit und Schwangerschaft beraten.

 

Was ist ein Embryotransfer?

Zunächst wollen wir klären, was ein Embryotransfer überhaupt ist. Im Rahmen diverser Kinderwunschbehandlungen werden einer Patientin zunächst gereifte Eizellen entnommen. Durch eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke können in einem Zyklus mehrere Eizellen heranwachsen. Bei der Entnahme wird die Flüssigkeit aus den Follikeln abgesaugt, welche die Eizellen enthält. Im Anschluss werden die entnommenen Eizellen mit männlichen Samenzellen befruchtet und die Embryonen für rund sechs Tage unter Aufsicht im Labor kultiviert. Unsere Spezialisten kontrollieren und analysieren die Entwicklung und Qualität der Embryonen dabei durchgehend, damit diejenigen ausgeschlossen werden können, die nicht für eine erfolgreiche Schwangerschaft geeignet sind. Dank der Zeitraffer-Technologie ist es unseren Teams möglich, die Entwicklung ganz genau zu beobachten. Nach der Kultivierung erfolgt der eigentliche Embryotransfer: die Übertragung des Embryos in die Gebärmutter der Patientin. Doch bei welchen medizinisch assistierten Reproduktionsmethoden kommt ein Embryotransfer zum Einsatz?

 

Wann kommt ein Embryotransfer zum Einsatz?

Ein Embryotransfer ist unter anderem Teil der Kinderwunschbehandlungen In-vitro-Fertilisation (IVF) und intrazytoplasmatische Spermien-Mikroinjektion (ICSI). Für diesen Behandlungsschritt wird die Gebärmutter der Patientin so vorbereitet, dass die Gebärmutterschleimhaut die optimale Dicke erreicht, um die Einnistung des Embryos zu erleichtern. In unseren IVI-Kliniken wird der beste Embryo mithilfe einer Kanüle in die Gebärmutter eingeführt. Es handelt sich um einen ambulanten Eingriff, der nicht lange dauert und keine Anästhesie erfordert. Wir bei IVI übertragen in der Regel nur einen Embryo pro Behandlungszyklus. Sie haben die Möglichkeit, die restlichen Embryonen vitrifizieren zu lassen. Somit stehen Ihnen weitere hochwertige Embryonen für eine Kinderwunschbehandlung zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung. Erfahren Sie mehr über das Thema Vitrifizierung.

 

Tipps für eine erfolgreiche Einnistung

Es gibt unterschiedliche Empfehlungen für die Zeit nach dem Embryotransfer. Hier sind Tipps für eine erfolgreiche Einnistung:

  • Alkohol und Rauchen aufgeben – dies sollte bei einem Kinderwunsch bereits im Vorfeld einer Kinderwunschbehandlung geschehen.
  • Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E und C wirkt gefäßerweiternd und fördert somit den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
  • Eine ausgewogene Ernährung: Unter anderem sollen Vollkornprodukte die Einnistung begünstigen. Patientinnen wird empfohlen, mindestens 30 Gramm Vollkorn pro Tag zu sich zu nehmen.
  • Tees mit bestimmten Kräutermischungen, wie etwa Himbeerblättertee, können eine positive Auswirkung auf den weiblichen Zyklus haben und die Einnistung unterstützen.

Weitere Maßnahmen sollten Sie mit unseren IVI-Kinderwunschexperten oder Ihrem Gynäkologen besprechen.

 

Wann findet die Einnistung statt?

In der Regel findet die Einnistung vier bis sieben Tage nach einer natürlichen Befruchtung oder einem Embryotransfer statt. Mit der Einnistung werden im weiblichen Körper bestimmte Signale ausgelöst. Beispielsweise wird dann das Schwangerschaftshormon HCG produziert. Es signalisiert der Hirnhangdrüse und den Eierstöcken, dass sich eine Schwangerschaft eingestellt hat und dass in den nächsten acht Monaten keine weiteren Eizellen heranreifen müssen. Zudem produzieren die Eierstöcke nun vermehrt das Gelbkörperhormon Progesteron, welches dafür sorgt, dass die Gebärmutterschleimhaut nicht, wie bei einer Regelblutung, abgestoßen wird. Ab dem Zeitpunkt der Einnistung sind Mutter und Kind miteinander verbunden.

 

Wann kann ich einen Schwangerschaftstest machen?

Die Wartezeit zwischen dem Embryotransfer und einem Schwangerschaftstest kann für viele Patienten nicht schnell genug vergehen. Jedoch müssen sich Patientinnen rund elf Tage gedulden, bis sie einen Schwangerschaftstest durchführen können. Ein eindeutiges Ergebnis liefert ein Bluttest beim Frauenarzt. Alternativ kann auch ein Schwangerschaftstest zu Hause durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass Patientinnen mindestens elf Tage warten, da ihr Körper ausreichend HCG produzieren muss, um eine Schwangerschaft anzuzeigen. Ein zu früher Test könnte ein falsches negatives Ergebnis liefern. Sollten Sie sich unsicher sein, wann der richtige Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest gekommen ist, wenden Sie sich einfach an unser IVI-Personal oder an Ihre Frauenarztpraxis. Während der Wartezeit können Sie Ihrem Alltag ganz gewohnt nachgehen, allerdings sollten Sie auf Aktivitäten mit hoher Intensität lieber verzichten.

 

Warum werde ich nicht schwanger?

Leider klappt es nicht bei jedem Paar mit Kinderwunsch gleich beim ersten Versuch. Sowohl weibliche als auch männliche Fruchtbarkeitsprobleme können zu längeren Wartezeiten führen. Patientinnen, die jünger als 28 Jahre sind, können bis zu anderthalb Jahre warten, bis sie sich medizinische Hilfe suchen. Frauen im Alter zwischen 28 und 32 Jahren sollten nach etwa einem Jahr Wartezeit den Frauenarzt konsultieren, um sich untersuchen zu lassen. Ältere Patientinnen sollten hingegen schon nach einem halben Jahr einen Gynäkologen aufsuchen. Liegt jedoch eine Erkrankung wie etwa ein hormonelles Problem vor, ist es ratsam, möglichst schnell ärztlichen Rat einzuholen. Kinderwunschbehandlungen sind bei jüngeren Frauen im Durchschnitt erfolgreicher. Zu den Risikofaktoren, die einer Schwangerschaft im Wege stehen, zählen unter anderem Alkohol- und Drogenkonsum, Zigaretten, Schadstoffe in der Umwelt, bestimmte Medikamente, Über- sowie Untergewicht und starke körperliche und seelische Belastungen.

 

Eine Kinderwunschbehandlung mit Embryotransfer bei IVI

Als Experten im Bereich der Reproduktionsmedizin mit jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Kinderwunschbehandlungen verfügen wir bei IVI über exzellente Ergebnisse. 97 Prozent aller Patienten, die sich bei uns behandeln lassen, empfehlen unseren Service weiter. Wir bieten Ihnen in ausgewählten spanischen IVI-Kliniken deutschsprachiges Personal und Ärzte, die Sie bei jedem Schritt persönlich betreuen. Zudem werden 90 Prozent unserer Patientinnen nach einer Reproduktionsbehandlung schwanger. Wir setzen auf Forschung und modernste Technologie. All unsere Behandlungen sind genau auf die Bedürfnisse unserer Patienten zugeschnitten.

Schon mit kleinen Veränderungen können Sie selbst die Chancen auf einen erfolgreichen Embryotransfer beeinflussen. Doch noch wichtiger ist die richtige Kinderwunschklinik. In unseren europaweiten IVI-Kliniken wurden bereits zahlreiche Patientinnen durch eine unserer hochmodernen, medizinisch assistierten Methoden schwanger. Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch, um mögliche Kinderwunschbehandlungen zu besprechen, mit denen Sie Eltern werden können.

Fordern sie unverbindlich weitere informationen an:

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