5 Juni 2020

Die Hauptsymptome der Prämenopause

Vom Redaktionsausschuss im IVI Blog

 

Die Wechseljahre sind eine ganz normale Lebensphase, die jede Frau im fortgeschrittenen Alter durchlebt. Manche Frauen haben während dieser Zeit starke Beschwerden, während andere kaum Symptome bemerken. Sind Sie älter als 40 Jahre und verspüren Sie immer häufiger Hitzewallungen? Oder leiden Sie an unregelmäßigen Monatsblutungen? Eingeläutet werden die Wechseljahre mit der sogenannten Prämenopause. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die unterschiedlichen Begleiterscheinungen dieser Lebensphase einer Frau. Anhand der typischen Symptome können Sie selbst einen ersten Prämenopause-Test durchführen. Jedoch sollten Sie auch immer mit einem Facharzt für Frauenheilkunde über Ihre Beschwerden im Zusammenhang mit dem möglichen Beginn Ihrer Menopause sprechen. Außerdem erfahren Sie bei uns, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, um die Wechseljahre möglichst schmerzfrei zu überstehen.

 

Was ist die Prämenopause?

Als Prämenopause wird die Frühphase der weiblichen Wechseljahre bezeichnet. In der Regel nimmt bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr die Produktion der Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen kontinuierlich ab. Durch das hormonelle Ungleichgewicht wird die Reifung von Eizellen immer weiter eingeschränkt, wodurch die Fruchtbarkeit einer Frau abnimmt. Es kommt immer seltener zu einer Monatsblutung. Einen Prämenopause-Test per se gibt es nicht, jedoch können Sie gemeinsam mit Ihrem Gynäkologen herausfinden, ob Sie an Symptomen der frühen Wechseljahre leiden. Auf die Prämenopause folgt die Phase der Perimenopause, in welcher die Östrogenproduktion massiv heruntergefahren wird und Gestagen überhaupt nicht mehr produziert wird. Die meisten Frauen haben um ihren 51. Geburtstag herum ihre letzte Regelblutung. Ab einem Jahr nach der letzten Monatsblutung, also dem Zeitpunkt, ab dem die Eierstöcke ihre Funktion definitiv eingestellt haben, bis zum 65. Lebensjahr befinden sich Frauen in der Postmenopause.

 

Was sind die Hauptsymptome der Prämenopause?

Welche Beschwerden im Zuge der Wechseljahre auftreten, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Ebenso individuell ist die Intensität der empfundenen Symptome. Unregelmäßige Monatsblutungen gehören zu den ersten Anzeichen einer Prämenopause und betreffen jede Frau. Dabei können sich die Monatszyklen sowohl verlängern als auch verkürzen. Zudem klagen einige Betroffene über stärkere Menstruationen oder Zwischenblutungen. Zu den weiteren Symptomen der frühen Phase der Wechseljahre können weiterhin Schlafstörungen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit gehören. Einige Frauen klagen aufgrund der hormonellen Umstellung über trockene Schleimhäute – auch im Genitalbereich – und daher auch über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Die häufigsten Symptome der ersten Phase der Menopause wie beispielsweise Hitzewallungen werden im Folgenden ausführlicher erläutert.

 

Vasomotorische Beschwerden

Viele assoziieren die Wechseljahre mit Schweißausbrüchen. Tatsächlich kündigt sich die Prämenopause mit Hitzewallungen an. Mehr als 50 Prozent der Frauen in den Wechseljahren haben sogar bereits vor unregelmäßigen Monatsblutungen regelmäßig Schweißausbrüche. Oftmals werden diese von leichten Kopfschmerzen und einem allgemeinen Unwohlsein begleitet. Wie häufig solche Schweißausbrüche auftauchen, ist bei jeder Betroffenen unterschiedlich. Einige Frauen bemerken die berüchtigten Hitzewallungen nicht einmal. Allerdings sind vor allem Schweißausbrüche in der Nacht problematisch, da sie die Tiefschlafzeit reduzieren und dadurch den Schlafrhythmus stören. Im Durchschnitt sind Frauen etwas länger als fünf Jahre von diesen Beschwerden betroffen. Bei manchen Frauen werden die Hitzewallungen im Laufe der Wechseljahre weniger, bei anderen wiederum nimmt die Intensität jedoch nicht ab.

 

Psychische Beschwerden

Durch die Hormonumstellung, die bereits in der ersten Phase der Wechseljahre beginnt, gerät das hormonelle Gleichgewicht einer Frau und damit auch ihr seelisches Befinden durcheinander. Neben Stimmungsschwankungen oder Antriebslosigkeit kann es auch zu einer depressiven Verstimmung, größerer Nervosität oder zu einer erhöhten Reizbarkeit kommen. Schon während der Prämenopause wird die Produktion von Östrogen heruntergefahren, wodurch der weibliche Körper dann über weniger stimmungsaufhellende Hormone verfügt. Wenn Sie an ausgeprägten Angstzuständen leiden, sollten Sie sich umgehend ärztliche Hilfe holen. Oftmals sind äußere Einflüsse in Kombination mit den Wechseljahren für psychische Probleme verantwortlich. Es empfiehlt sich daher, das psychische Befinden ganzheitlich zu betrachten. In der Prämenopause und den darauffolgenden Phasen ist es nicht immer einfach, berufliche oder private Umbrüche von den puren Beschwerden der frühen Wechseljahre zu trennen.

 

Prämenopause-Symptome – Behandlungsmöglichkeiten

Man sollte nicht vergessen, dass es sich bei den Wechseljahren keineswegs um eine Krankheit, sondern um eine Lebensphase handelt. Daher müssen die Beschwerden auch nur dann behandelt werden, wenn sie negativen Einfluss aufs tägliche Leben einer Frau nehmen. Jedoch ist rund ein Drittel aller Frauen während der gesamten Menopause von starken Beschwerden betroffen. Schweißausbrüche und Hitzewallungen können mit einer Hormontherapie gelindert werden. Diese Hormonbehandlung kann in Form von Tabletten, Nasensprays, Gel oder Pflastern stattfinden. Es wird zwischen einer Monotherapie und einer Kombinationstherapie unterschieden. Bei einer Monotherapie verschreibt ein Mediziner ausschließlich Östrogene. Bei einer Kombinationsbehandlung wird außerdem auch Gestagen verabreicht. Am besten lassen Sie sich vor einer Behandlung Ihrer Prämenopausen-Symptome von Ihrem Frauenarzt über mögliche Nebenwirkungen und Risiken aufklären.

 

Schwanger werden im fortgeschrittenen Alter

Frauen, die sich ihre Reproduktionskapazität so lange wie möglich erhalten möchten, können sich für eine Vitrifikation entscheiden. Unsere Experten empfehlen das Vitrifizieren von Eizellen vor dem 35. Lebensjahr, um eine maximale Qualität zu gewährleisten. Diese Behandlung zur Erhaltung der weiblichen Fertilität bietet sich sowohl für Frauen an, die aus gesundheitlichen Gründen damit warten müssen, ein Kind zu bekommen, als auch für Frauen, die ihren Kinderwunsch aus privaten Gründen aufschieben möchten. Bei IVI erhalten Sie weitere Informationen über die Vitrifikation von Eizellen. Frauen im fortgeschrittenen Alter, bei denen die Prämenopause eventuell schon eingesetzt hat, haben dank einer Eizellspende dennoch die Möglichkeit, schwanger zu werden und ein Kind auszutragen. Im Rahmen der Kinderwunschbehandlung kommt neben der Eizellspende auch eine In-vitro-Fertilisation zum Einsatz, bei welcher die Eizelle im Labor mit dem Samen des Partners oder eines Spenders befruchtet wird.

 

Wie Sie in diesem Beitrag erfahren haben, gibt es gewisse Hauptsymptome der Prämenopause, wie Schweißausbrüche oder unregelmäßige Monatsblutungen, die bei nahezu jeder Frau auftauchen. Je nachdem, wie gravierend die Beschwerden ausfallen, sollten diese medizinisch behandelt werden. Sollten Sie vermuten, in den frühen Wechseljahren zu sein und sich dennoch Ihren Kinderwunsch erfüllen wollen, können Sie sich an die Spezialisten von IVI wenden. Der Vorreiter im Bereich medizinisch assistierter Reproduktion bietet Methoden zur Fertilitätserhaltung für Frauen sowie Behandlungen mit Eizellspenden an, sodass selbst Frauen, die sich im Frühstadium der Wechseljahre finden, noch Mutter werden können. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei IVI und lassen Sie sich Ihren Kinderwunsch in einer der europaweiten Kliniken erfüllen.

 

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