27 November 2020

Was ist der Prozess der In-vitro-Fertilisation?

In-vitro-Fertilisation IVF
Vom Redaktionsausschuss im IVI Blog

 

Rund zehn Prozent aller Paare auf der Welt sind unfruchtbar oder können aufgrund von Fruchtbarkeitsproblemen auf natürliche Weise keine Kinder zeugen. Doch zum Glück gibt es mittlerweile hochmoderne Verfahren, die ebendiesen Paaren bei der Familienplanung helfen. Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine der bekanntesten und am häufigsten durchgeführten Kinderwunschbehandlungen. Falls Sie auf natürlichem Wege nicht schwanger werden, könnte Ihnen eine IVF-Behandlung zum ersehnten Wunschkind verhelfen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles über diese Form der medizinisch assistierten Reproduktionsmethode: vom ersten Beratungsgespräch über die notwendige Hormonbehandlung und die eigentliche Befruchtung bis hin zur Feststellung der Schwangerschaft. Auf welche In-vitro-Fertilisation Kosten sollten sich Patienten einstellen? Auch diese Frage wird in diesem Blogpost beantwortet. Zu Beginn werden wir erläutern, worum es sich bei einer IVF im Detail handelt.

 

Was ist eine In-vitro-Fertilisation (IVF)?

Bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) handelt es sich um eine medizinisch assistierte Kinderwunschbehandlung. Bereits in den 1950er-Jahren begann der britische Wissenschaftler Robert Edwards mit der Forschung rund um die Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers. 1978 wurde das erste IVF-Baby geboren und 2010 erhielt Edwards den Nobelpreis im Bereich Medizin. Bei dem Verfahren vereinen sich Samenzelle und Eizelle im Labor und nicht wie einer natürlichen Befruchtung im Körper der Frau. Eine IVF bietet sich zum Beispiel dann an, wenn beim männlichen Partner eine schlechte Samenqualität diagnostiziert wurde oder wenn die Frau an Endometriose leidet, aufgrund ihres Alters eine mangelhafte Eizellqualität aufweist oder geschädigte Eileiter hat. In den Kinderwunschkliniken von IVI werden 90 Prozent aller IVF-Patientinnen auch tatsächlich schwanger. Zudem empfehlen 97 Prozent der IVI-Patienten unsere Kliniken weiter, da wir jedem Patienten eine persönliche Betreuung bieten.

 

  1. Schritt: Beratungsgespräch & Untersuchungen

Ganz unabhängig von der anschließenden Kinderwunschbehandlung beginnt Ihr Behandlungszyklus bei IVI mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Unsere Spezialisten werden dabei Ihre Krankengeschichte genauesten analysieren und mit Ihnen besprechen. Im Anschluss werden beide Partner medizinisch untersucht. Bei der Frau wird eine gynäkologische Untersuchung und beim Mann ein Spermiogramm durchgeführt. Ziel dieser Untersuchungen ist es, herauszufinden, welche Fruchtbarkeitsprobleme vorliegen. Basierend auf den Befunden wird dann entschieden, ob eine In-vitro-Fertilisation die Behandlung mit den größten Erfolgschancen für Sie ist. Es kann mitunter sein, dass unsere Mediziner Ihnen auch eine künstliche Befruchtung oder eine intrazytoplasmatische Spermien-Mikroinjektion (ICSI) empfehlen.

 

  1. Schritt: Hormonelle Stimulation der Eierstöcke

Eine IVF beginnt wie viele andere hochmoderne Kinderwunschbehandlungen mit einer Eierstocksimulation. Bei dieser hormonellen Behandlung erhält die Frau täglich eine Spritze, damit in einem monatlichen Zyklus gleich mehrere Eizellen heranwachsen. Ihr Frauenarzt führt während dieser Zeit regelmäßige Ultraschall- und Blutuntersuchungen durch, um die Hormonbehandlung sowie die Bildung der Eizellen zu beobachten. Sobald die Follikel die gewünschte Größe und Reife erreicht haben, werden diese in einer unserer IVI-Kliniken entnommen.

 

  1. Schritt: Die Eizellentnahme

Die Entnahme der Eizellen ist, anders als viele Frauen vermuten, ein relativ einfacher Eingriff, der maximal um die 20 Minuten dauert kann, obwohl es kann länger dauern. Die Eizellenentnahme findet rund 36 Stunden nach der Einleitung des Eisprungs statt. Im Rahmen der Follikelpunktion saugt der Arzt mit einer sehr feinen Nadel über die Scheide die Follikelflüssigkeit ab, in welcher sich die Eizellen befinden. Normalerweise treten bei dem Eingriff keinerlei Nebenwirkungen auf, aber es kann durchaus zu leichten Blutungen oder zu einem Wundgefühl kommen. Nachdem sich die Patientin eine Weile lang ausgeruht hat, kann sie auch schon wieder entlassen werden. Nun beginnt die Aufbereitung im Labor.

 

  1. Schritt: IVF-Methode und Embryonenkultur

Die entnommenen Eizellen werden im Labor mit den Samen des eigenen Partners oder mit Spendersamen vereint. Bei der In-vitro-Fertilisation werden die Eizellen vorsichtig auf den Samentropfen abgelegt. Die eigentliche Befruchtung findet zwar im Reagenzglas, aber dennoch aus eigener Kraft statt. Zum Vergleich verläuft eine ICSI deutlich technischer ab, da hierbei die aufbereiteten Samenzellen direkt in die Eizellen injiziert werden. Nach der Befruchtung werden die Eizellen für fünf bis sechs Tage im Labor kultiviert. Unsere Experten stellen nicht nur die optimalen Kulturbedingungen zur Verfügung, sondern beobachten den Entwicklungsprozess auch ganz genau. Für die weiteren Schritte werden nur die hochwertigsten Embryos verwendet, um Ihnen die besten Ergebnisse zu garantieren.

 

  1. Embryoübertragung (auch gennant Embryotransfer)

Nach der abgeschlossenen Kultivierungszeit wird zunächst kontrolliert, ob die Frau bereit für den Embryonentransfer ist. Hierbei ist unter anderem eine der Voraussetzungen, dass sich die Gebärmutterschleimhaut ausreichend auf die Einnistung vorbereitet hat. Über eine Kanüle wird der beste Embryo vorsichtig in die Gebärmutter eingeführt. Auch dieser Eingang ist für die Patientin schnell und schmerzlos. Eine Anästhesie ist nicht notwendig. Die übrigen Embryos werden oftmals vitrifiziert, sodass sie für mögliche künftige IVF-Zyklen zur Verfügung stehen.

 

  1. Schritt: Bestätigung der Schwangerschaft

Nach rund elf Tagen können Patientinnen einen Schwangerschaftstest durchführen lassen. Wir empfehlen einen Bluttest. Bei Ihnen liegt ein positives Ergebnis vor? Herzlichen Glückwunsch – Sie sollten in den kommenden 20 Tagen zur Kontrolluntersuchung bei ihrem Gynökologen erscheinen und einen Ultraschall machen lassen, der Ihre Schwangerschaft bestätigt. Hiermit endet Ihre Zeit bei IVI und Sie können sich nun ganz auf Ihre Schwangerschaft sowie Ihr Kind freuen.

 

Wie hoch sind die In-vitro-Fertilisation Kosten?

Eine medizinisch assistierte Reproduktion ist immer mit gewissen Kosten verbunden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung, ob sie Fruchtbarkeitsbehandlungen im In- und Ausland übernimmt. Auf diese Weise können Sie größere Summen sparen. IVI ist stolz darauf, nicht die teuerste Option, sondern der IVI-Experte mit den meisten Behandlungsmethoden zu sein. Wir garantieren unseren Patienten den Endpreis der Behandlung – exklusive aller diagnostischen Untersuchungen sowie zusätzlichen Techniken, da diese von Patient zu Patient variieren. Zu unserem Grundpreis von unter 5.000 Euro kommen In-vitro-Fertilisation Kosten für die persönliche Betreuung am Tag Ihrer Kinderwunschbehandlung hinzu. In vielen spanischen IVI-Kliniken werden Sie von deutschsprachigem Personal betreut, was unseren exzellenten Patientenservice auszeichnet.

 

Sie versuchen seit über einem Jahr (oder sechs Monate, wenn sie älter als 35 Jahre alt sind) auf natürlichem Wege schwanger zu werden und erhalten dennoch nicht das gewünschte positive Testergebnis? Dann könnten Sie oder Ihr Partner an Fruchtbarkeitsproblemen leiden. Dank der Kinderwunschexperten von IVI müssen Fertilitätsprobleme und Unfruchtbarkeit jedoch keineswegs das Aus Ihrer Familienplanung bedeuten. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und lassen Sie sich über die In-vitro-Fertilisation und weitere Kinderwunschbehandlungen bei IVI beraten. Bei uns werden 90 Prozent aller Patientinnen mithilfe einer IVF-Behandlung schwanger – Sie könnten schon bald dazuzählen.

Fordern sie unverbindlich weitere informationen an:

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