15 Oktober 2018

Häufige Ängste, wenn man nicht schwanger wird

IVI

 

Die meisten Paare stellen es sich traumhaft vor, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Doch nicht jede Frau wird gleich beim ersten Versuch schwanger. Wenn eine Schwangerschaft selbst nach mehrmonatigem Versuchen nicht eintritt, kommen die ersten Zweifel und Ängste auf. Was, wenn ich niemals schwanger werden kann? Wie erfüllen wir uns unseren Kinderwunsch bei Fruchtbarkeitsproblemen oder Unfruchtbarkeit? Oftmals landen Betroffene in einem Teufelskreis, wobei es sich durch den entstandenen Stress noch schwieriger gestaltet, schwanger zu werden. Sie sollten nicht vergessen, dass Ihnen medizinische Methoden bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Fruchtbarkeitsproblemen zu einer Schwangerschaft verhelfen können. Daher sollten Sie nicht verzweifeln, wenn Ihr Schwangerschaftstest in den ersten Monaten negativ ausfällt. Wir haben für Sie die gängigsten Ängste gesammelt, die auftauchen, wenn man nicht schwanger wird. Gleichzeitig liefern wir Ihnen hilfreiche Informationen, wie Sie mit der psychischen Belastung am besten umgehen.

 

Die Angst vor der Angst

Angst kann viele Gesichter haben. Die Angst vor den möglichen Nebenwirkungen einer Schwangerschaft. Die Angst davor, als Eltern zu scheitern. Viele Frauen sind zudem von der Angst, nicht schwanger werden zu können, betroffen. Da sich die Chancen einer erfolgreichen Befruchtung durch Stress minimieren, geraten viele Frauen und Männer in eine Art Teufelskreis. Gut gemeinte Ratschläge von Freunden und der Familie, wie die Empfehlung, sich einfach zu entspannen und den aufgebauten Druck zu vergessen, scheinen dann unrealisierbar.

 

Insbesondere bei Paaren, die nach monatelangen Versuchen weiterhin kinderlos bleiben, breitet sich nicht selten langsam Panik aus. Mit diesen Entspannungstechniken bekommen Sie Ihre Ängste besser in den Griff:

  • Den ganzen Körper entspannen: Muskelentspannung wirkt sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus. Versuchen Sie es mit Yoga oder Meditationen.
  • Stressmanagement: In vielen Fällen hilft es Betroffenen bereits, gewisse Aspekte ihres Alltags besser zu planen. Dadurch fällt es dann auch hinsichtlich der Schwangerschaftsängste leichter, loszulassen.
  • Gesunder Lebensstil: Gesund zu leben, ist nicht nur für Frauen empfehlenswert, die schwanger werden Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein ausgewogenes Arbeits- sowie Privatleben sind beste Voraussetzungen für eine Schwangerschaft.

Aus medizinischer Sicht dauert es rund ein Jahr, schwanger zu werden. Diese Wartezeit hängt maßgeblich vom Gesundheitsstatus beider Partner, dem Alter der Frau und weiteren Faktoren ab. Es gibt allerdings auch Fälle, bei denen sowohl die Frau als auch der Mann körperlich fit sind und es keine offensichtlichen Ursachen dafür gibt, warum es erst nach einigen Jahren zu einer Schwangerschaft kommt.

 

Sobald die Angststörungen gravierend werden und die Ängste Ihren Alltag massiv einschränken, sollten Sie Rat bei Ihrem Gynäkologen oder Hausarzt einholen.

 

Besteht ein Problem mit meiner Gebärmutter…?

Es ist außerordentlich wichtig, regelmäßig zum Frauenarzt zu gehen und alle Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Sollte eine gesundheitliche Ursache Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch sein, hilft es, diese schnellstmöglich zu diagnostizieren. Folgende Gebärmuttererkrankungen, welche Auswirkungen auf eine Schwangerschaft haben, tauchen bei Frauen am häufigsten auf:

 

  • Myome: Durch Muskelknoten, die an unterschiedlichen Stellen unterhalb der Gebärmutterschleimhaut, in der Muskelwand sowie unter der Gebärmutteroberfläche auftauchen, können die Befruchtung und die Einnistung einer Eizelle verhindert werden. Bei 20 bis 25 Prozent aller Frauen im fruchtbaren Alter werden Myome festgestellt. Die Knoten werden durch hormonelle Behandlungen, eine Embolisation der Gefäße und mit operativen Eingriffen therapiert.
  • Funktionelle Zysten: Im Grunde ist jede Frau von funktionellen Zysten betroffen, denn die mit Flüssigkeit oder Blut gefüllten Hohlräume bilden sich regelmäßig im Monatszyklus. Zu 98 Prozent handelt es sich um gutartiges Zystengewebe. Dennoch können sich Zysten negativ auf die Monatsblutung auswirken und dadurch das Schwangerwerden komplizierter gestalten.
  • Endometriose: Hierbei handelt es sich um die Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der eigentlichen Gebärmutter. Oftmals taucht das Gewebe in den Eierstöcken oder im Bindegewebe auf. Doch auch andere Organe können betroffen sein. Endometriose hat einen großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit einer Frau und sollte medizinisch behandelt werden.

 

Wenn Sie von einer Erkrankung Ihrer Gebärmutter betroffen sind, müssen Sie Ihren Kinderwunsch keinesfalls aufgeben. Statt sich den Ängsten hinzugeben, sollten Sie sich das Behandlungsangebot der IVI-Kliniken näher anschauen.

 

… oder mit meinen Eierstöcken bzw. Eileitern?

Probleme mit den Eileitern können ebenfalls eine Schwangerschaft verhindern. Zu den am weitesten verbreiteten medizinischen Komplikationen gehören PCO sowie Entzündungen im Bereich der Eierstöcke oder Eilleiter.

  • PCO: Fünf bis zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden an dem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO), bei welchem eine Überproduktion an männlichen Hormonen dazu führt, dass Monatszyklus und Fruchtbarkeit beeinträchtigt werden. Die Zysten an den Eierstöcken können beispielsweise zu einem Ausbleiben des Eisprungs führen. Da es ohne einen Eisprung unmöglich ist, schwanger zu werden, muss POC bei einem Kinderwunsch behandelt werden.
  • Entzündung der Eierstöcke oder Eileiter: Ohne eine Behandlung einer solchen Entzündung kann es zu unterschiedlichen Komplikationen wie Abszessen, Verwachsungen oder einem erhöhten Risiko einer Eileiterschwangerschaft kommen. Bakterien wie Chlamydien können eine Unfruchtbarkeit verursachen. Regelmäßige Besuche beim Gynäkologen stellen sicher, dass mögliche Entzündungen schnell diagnostiziert und therapiert werden können.

 

Hormonelle Probleme

Gemeinsam mit Ihrem Partner versuchen Sie alles, um schwanger zu werden, doch das Ergebnis des Schwangerschaftstests will einfach nicht positiv ausfallen. In einigen Fällen verhindert ein hormonelles Ungleichgewicht eine Schwangerschaft. Zu den am weitesten verbreiteten Hormonerkrankungen gehört unter anderem das bereits erwähnte PCO-Syndrom.

 

Darüber hinaus schränkt eine Überproduktion des Hormons Prolaktin die Eierstockfunktion sowie die Empfängnisfähigkeit ein. Man spricht auch von einer Hyperprolaktinämie. Die erhöhten Werte können unter anderem aufgrund einer Medikamenteneinnahme, Schilddrüsendysfunktion oder Erkrankung der Hirnanhangsdrüse ausgelöst werden.

 

Des Weiteren haben viele Frauen eine Ovarialinsuffizienz, eine Eierstockschwäche, bei der die Eierstöcke weniger Östrogen ausschütten. Dies führt dazu, dass mehr follikelstimulierende Hormone (FSH) sowie luteinisierende Hormone (LH) produziert werden. Aufgrund dieser Überproduktion bleiben Eisprung und Menstruation aus und eine Befruchtung kann nicht stattfinden.

 

Hormonelle Erkrankungen müssen ebenfalls nicht zwischen Ihnen und Ihrem Kinderwunsch stehen. Sobald Sie über Ihr Gesundheitsbild im Klaren sind, sollten Sie einen Termin mit einem unserer Spezialisten abmachen. Diese beraten Sie hinsichtlich unterschiedlicher Befruchtungsoptionen, um Ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

 

Generell Angst vor Unfruchtbarkeit

Wenn die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft auch nach mehreren Monaten einfach nicht auftauchen wollen, führt dies zu einer großen psychischen Belastung. Vor allem die Angst davor, unfruchtbar zu sein, ist groß. Sie sollten jedoch bedenken, dass nicht jeder Kinderwunsch an einer Unfruchtbarkeit scheitert. Und selbst mit Fruchtbarkeitsproblemen haben Sie diverse Optionen, trotzdem schwanger zu werden. Die folgenden Ursachen verhindern in 80 Prozent der Fälle eine Schwangerschaft:

 

  • Fortgeschrittenes Alter
  • Verletzungen oder Erkrankung der Eileiter
  • Endometriose
  • Geschlechtskrankheiten
  • Chronische Krankheiten wie Asthma, Diabetes oder Krebs

 

Eine medizinisch unterstützte Reproduktion in Form von In-vitro-Fertilisation (IVF) bietet sich dann an, wenn ein oder beide Partner an gesundheitlichen bzw. Fruchtbarkeitsproblemen leiden. Paare, die von folgenden Problemen betroffen sind, haben bessere Chancen, durch diese Methode schwanger zu werden:

 

  • Schwerwiegende Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann
  • Begrenzte Anzahl an Eizellen
  • Geschädigte Eierstöcke
  • Fortgeschrittene Endometriose
  • Medikamenteneinnahme

 

Sollte eine IVF-Behandlung nach mehreren Zyklen erfolglos bleiben, könnte für Sie eine Intrazytoplasmatische Injektion (ICSI) in Frage kommen. Diese Form der medizinisch unterstützten Reproduktion verspricht beispielsweise auch Paaren Erfolgschancen, bei denen sich der Mann einer Vasektomie unterzogen hat.

 

Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann

Nicht nur die Angst der eigenen Unfruchtbarkeit, sondern auch die des Partners (der Fall bei 40% der Fälle) kann zu einer psychischen Belastung führen. Bei rund 20 Prozent der kinderlosen Paare mit Kinderwunsch ist eine Kombination aus Fruchtbarkeitsproblemen beider Partner der Grund, warum die Frau nicht schwanger wird. Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann können in folgenden Formen auftreten:

 

  • Störungen im Hodenbereich
  • Verschluss der Samenleiter
  • Erkrankungen der Prostata
  • Erektions- oder Ejakulationsstörungen
  • Veränderung beim Samen

 

Wenn der Mann an Unfruchtbarkeit leidet, eine künstliche Befruchtung bislang erfolglos geblieben ist oder beim Mann eine Erbkrankheit festgestellt wurde, haben Paare immer noch die Option der Spendersamen. Eine Samenübertragung kann beispielsweise bei einer medizinisch unterstützten Reproduktion wie IVF oder ICSI eingesetzt werden. Paare sollten jedoch bedenken, dass die Behandlung mit Spendersamen nur in wenigen Kliniken angeboten wird. IVI bietet Ihnen in seinen über  65 Kliniken in 11 Ländern allerhöchsten Standard bezüglich Spendersamen.

 

Die Angst, niemals Kinder haben zu können

 

Bei vielen Frauen, die vergebens versuchen, schwanger zu werden, breitet sich die Angst aus, keine Kinder bekommen zu können. Doch nicht bei jeder Betroffenen liegt ein gesundheitliches Problem vor. Außerdem können heutzutage auch Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen auf eine Schwangerschaft hoffen. Diverse medizinisch unterstützte Reproduktionsmethoden stehen zur Verfügung. Die IVI-Klinken bieten darüber hinaus die Möglichkeit, eine Befruchtung mit einer Samen- oder Eizellspende durchzuführen. Sollten Sie auf natürlichem Wege nicht schwanger werden, sollten Sie Ihren Kinderwunsch nicht sofort aufgeben oder sich Sorgen machen. Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, welche Alternativen in Frage kommen. Sollte eine Schwangerschaft für Sie aus gesundheitlichen Gründen partout keine Option sein, haben Sie immer noch die Möglichkeit, ein Kind zu adoptieren.

 

Dank unseres Angebots wurden bereits mehr als 160.000 Babys geboren. Sollten Sie nach mehrmonatigem Versuchen nicht schwanger werden, kann ein Besuch einer unserer Kliniken Aufschluss darüber geben, warum es mit einer Schwangerschaft nicht auf Anhieb klappt. Bevor Sie sich den Kopf darüber zerbrechen und Ängsten freien Lauf lassen, sollten Sie sich umfassend untersuchen und beraten lassen. Oftmals erfüllt sich der langersehnte Kinderwunsch dann doch viel schneller als gedacht.

 

Fordern sie unverbindlich weitere informationen an:

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