18 März 2020

Coronavirus und assistierte Reproduktion: Weitere Vorgehensweise

Vom Redaktionsausschuss im IVI Blog

Wir bekämpfen weiterhin die Verbreitung von COVID-19 nach bestem Vermögen, mit Besonnenheit und gesundem Menschverstand und stets mit dem Gedanken, dass die Sicherheit und Gesundheit unserer Patienten und Patientinnen sowie der Bevölkerung im Allgemeinen höchste Priorität hat. Ein wesentlicher Faktor zur Erreichung dieses Ziels sind Informationen. Sie sind der Schlüssel zur besten Vorgehensweise und um Antworten auf die Ungewissheit zu geben, die durch das Binom Coronavirus und assistierte Reproduktion entstehen kann.

Wie Sie bereits wissen, informieren wir Sie daher laufend über jeden Fortschritt in dieser Situation und darüber, welche Konsequenzen dieser Ausnahmezustand für Ihre Behandlung haben kann. Sie können sich auf unsere umfassende Unterstützung und aktive Mitwirkung bei der Bereitstellung aller verfügbaren Instrumente verlassen, bei der wir uns im Übrigen stets an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden halten.

In diesem Zusammenhang hat die “Sociedad Española de Fertilidad (SEF/ Spanische Gesellschaft für Fertilität)” folgende Erklärung veröffentlicht:

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen in unserem Land (Spanien) mit der Erklärung des Ausnahmezustands, zu denen die Bereitstellung der in unserem Land verfügbaren Gesundheitsschutzmaßnahmen für die Allgemeinheit und die Beschränkung der Bewegungsfreiheit der Bevölkerung gehören, empfiehlt die SEF die Einschränkung der Tätigkeiten in den spanischen Kinderwunschkliniken.

Durch diese Lage und weil wir der o.g. Empfehlung folgen, haben wir für Sie unsere Sonder-Hotline 900 924 577 eingerichtet, um alle Fragen, die Sie zu diesem Thema haben könnten, zu beantworten. Fortlaufend aktualisierte Informationen finden Sie ebenfalls in unseren Unternehmenskanälen, in denen Sie uns auch alle Ihre Fragen und Sorgen mitteilen können, auf die wir Ihnen schnellstmöglich antworten werden.

Nachfolgend informieren wir Sie über die Mindestversorgung, die wir derzeit in unseren Kliniken anbieten, in denen die folgenden Dienste aufrechterhalten bleiben:

  • Die IvF- und Eizellspenden-Zyklen, die bereits begonnen wurden. Hier empfehlen wir, die Embryonen einzufrieren und den Transfer nicht durchführen zu lassen, bis der kritische Gipfel der Verbreitung von COVID-19 überschritten wurde.
  • Die bereits geplanten Schwangerschaftssprechstunden.
  • Die Versorgung medizinischer Notfälle von Patienten, die deshalb die Klinik aufsuchen müssen.

Bis auf Weiteres werden folgende Behandlungen gestoppt:

  • Jedweder Beginn einer Behandlung zur assistierten Reproduktion.
  • Die Zyklen künstlicher Insemination, die bereits begonnen wurden. In diesen Fällen wird der zuständige Arzt die betroffenen Patienten kontaktieren.
  • Jedweder Embryonen-Transfer. Bei den bereits geplanten Transfers wird der zuständige Arzt die betroffenen Patienten kontaktieren.
  • Sprechstunden vor Ort in der Klinik, die stattdessen online stattfinden werden.

Wir danken Ihnen vor allem für Ihr Vertrauen in dieser Zeit und möchten Sie erneut darauf hinweisen, dass Sie in unseren FAQ Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Coronavirus finden können.

Wie kann sich COVID-19 auf die Schwangerschaft auswirken?

Gem. der ESHRE, der größten europäischen Institution für assistierte Reproduktion, wird empfohlen, die COVID-19-Welle abebben zu lassen, bevor man den Versuch unternimmt, schwanger zu werden, auch wenn bisher keine negativen Auswirkungen nachgewiesen wurden.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Fordern sie unverbindlich weitere informationen an:

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