18 Dezember 2017

Wenn Eizellspenden in Spanien helfen können

Eizellen werden bereits vor der Geburt angelegt. Im fünften Monat verfügt der weibliche Fötus über bis zu sechs Millionen. Zur Welt kommt ein Mädchen jedoch mit deutlich weniger Eizellen, nämlich mit nur noch etwa 400 000 unreifen Eizellen pro Ovar (Eierstock). Diese Eizellen befinden sich bis zum Beginn der Geschlechtsreife dann in einem Wartezustand. Sobald diese einsetzt, findet nun allmonatlich ein hormonell gesteuerter Reifungsprozess statt, bei dem befruchtungsfähige Eier produziert werden. Wobei es in der Regel nur eine einzige Eizelle in das Stadium der Befruchtung schafft. Diese befruchtungsfähige Eizelle wird dann durch den Follikelsprung (Eisprung) vom Eierstock aus in den Eileiter transportiert. Nun kann sie dort von Spermien befruchtet werden, eine Schwangerschaft wird möglich. Ein solcher Follikelsprung kommt vom Beginn der Geschlechtsreife bis zum Eintritt der Wechseljahre etwa 300 bis 500 Mal vor. Im Verlaufe dieser Zeit verliert die Frau rund 1000 Eizellen pro Monat. Nach Beendigung der Wechseljahre befinden sich noch maximal 1000 Eizellen in den Eierstöcken.

 

Die Zahl der Eizellen sinkt rapide

 

Allein diese Zahlen zeigen, wie stark die Fruchtbarkeit der Frau abnimmt, wie rapide die Zahl der Eizellen sinkt, und im Gegensatz dazu die Unfruchtbarkeit steigt. Je später also ein Kinderwunsch geäußert wird, aus welchen Gründen auch immer, desto niedriger wird die Empfängnisbereitschaft. Doch nicht nur die Quantität, auch die Qualität der Eizellen spielt eine wichtige Rolle. Und die nimmt im Laufe der Jahre ebenso ab, wie die Anzahl der Eizellen. Bei mangelnder Qualität werden Eizellen oft erst gar nicht befruchtet. Oder sie werden befruchtet, entwickeln sich aber nicht ausreichend, um sich in der Gebärmutter einzunisten. Es gibt eine ganze Reihe von Ursachen, mit denen Frauen zu kämpfen haben, wenn sie sich ein Baby wünschen. In diesen Fällen können wir von der IVI-Gruppe der Unfruchtbarkeit der Frau etwas entgegensetzen: eine Eizellspende in Spanien.

 

Beste Techniken, hoch qualifizierte Mediziner, größte Datenbank an Spenderinnen

 

Unser Kinderwunschzentrum ist bekannt als führende Einrichtung in der Reproduktionsmedizin, nicht nur für spanische, sondern für Patient*innen aus aller Welt. Die assistierte Reproduktion wird in unserer IVI-Gruppe von hoch qualifizierten Medizinern mit den besten Techniken und Behandlungsmethoden durchgeführt. Gerade im Bereich der Eizellspende können wir auf unsere jahrzehntelange Erfahrung hinweisen. Anders als in Deutschland, wo diese Form der künstlichen Befruchtung nicht erlaubt ist, ist die Eizellspende in Spanien seit 1988 gesetzlich verankert. Die Eizellspende ist heutzutage eine der erfolgreichsten Behandlungen der assistierten Reproduktion. Und wir sind sehr stolz darauf, dass wir auf die größte Eizellbank der Welt zurückgreifen können, sodass Sie keine Wartezeiten befürchten müssen. Sondern auch darauf, dass unsere Schwangerschaftsrate mittels Eizellspende 96 Prozent beim dritten Versuch beträgt.

 

Es gibt viele Gründe für eine Eizellspende in Spanien

 

Es ist nicht nur das fortgeschrittene Alter einer Frau, das oft eine Eizellspende notwendig macht. Weitere Ursachen sind: mehrere Fehlschläge der In-vitro-Fertilisation(IVF)-Behandlung; eine primäre Ovarialinsuffizienz, wenn also während der Pubertät die Menstruation ausbleibt; Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus, Morbus Addison oder Schilddrüsenunterfunktionen, die zu einer Einstellung der Eizellproduktion vor dem 40. Lebensjahr führen können; vorzeitiges Eierstockversagen durch chirurgische Eingriffe; bei wiederholten Fehlgeburten oder bei chromosomalen Anomalien der Frau. In all diesen Fällen kann das Spenden einer Eizelle vielen Paaren doch noch zum Wunschkind verhelfen.

 

Im vergangenen Jahr haben sich 5300 Interessentinnen bei uns im Kinderwunschzentrum für eine Eizellspende gemeldet. Im Durchschnitt waren die Frauen über 41 Jahre alt, also in einem Alter, in dem sich ein Kind in der Regel nur noch mittels Eizellspende durch In-vitro-Fertilisation realisieren lässt. Aber auch von Frauen, die älter als 41 Jahre sind, wird häufig dieser Wunsch an uns herangetragen. Es gibt zwar kein gesetzlich fixiertes Limit für die assistierte Reproduktion, dennoch haben wir von der IVI-Gruppe die Altersgrenze für eine Eizellspende in Spanien bei 50 Jahren festgelegt. Danach raten wir von einer assistierten Reproduktionsbehandlung ab, da sich die Chance einer erfolgreichen Behandlung stark reduziert.

 

Drei Altersgruppen an Eizellspenderinnen

 

Die Eizellspenderinnen, die in unsere Datenbank aufgenommen werden, bestehen aus drei Altersgruppen. Die jungen Spenderinnen der Hauptgruppe, sie machen 62 % aus, sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. Das Alter in der zweiten Spenderinnengruppe liegt zwischen 26 und 31 Jahren; diese Gruppe macht 29 % aus. Viele dieser Frauen sind bereits selbst Mutter und für die Kinderwünsche anderer Frauen besonders sensibilisiert. In der dritten Gruppe (9 %) sind die Spenderinnen zwischen 32 und 35 Jahre alt. Ihre Solidarität gehört allen Frauen, denen die Natur eine Mutterschaft versagt hat. Selbstverständlich ist die Eizellspende in Spanien freiwillig und anonym. Weder Spenderin noch Empfängerin erfahren etwas voneinander. Keine der Frauen macht diese Eizellspende aus monetären Gründen. Die Spenderinnen bekommen lediglich eine Aufwandsentschädigung, deren Höhe das spanische Gesundheitsministerium festlegt.

 

Gleichgültig, aus welcher Gruppe die Spenderinnen stammen: Alle müssen sich umfassend medizinisch und psychologisch untersuchen lassen. Polypen, Myome und Zysten oder andere Veränderungen der Fortpflanzungsorgane sind wichtige Bestandteile gynäkologischer Untersuchungen. Tests im Hinblick auf übertragbare Krankheiten, Chromosomen und die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors gehören ebenfalls dazu. Danach analysiert der Arzt die Merkmale von Spenderin und Patientin. Bei der Auswahl einer geeigneten Eizellspenderin stehen Kompatibilität von Genetik, der Blutgruppe, eine gemeinsame ethnische Abstammung sowie physische Merkmale im Fokus.

 

Am Anfang steht die Synchronisierung des Zyklus

 

Zu Beginn einer Behandlung wird der Zyklus von Empfängerin und Spenderin synchronisiert. Die Empfängerin muss sich einer hormonellen Stimulation unterziehen, um die Gebärmutter auf den Embryotransfer vorzubereiten. Das Sperma des Partners wird auf HIV und Hepatitis untersucht, bevor er seinen Samen abgeben kann. Eizellspende und Samenabgabe können am selben Tag stattfinden. Falls das nicht möglich ist, werden die Spermien vorher kryokonserviert. Ist eine geeignete Spenderin gefunden, wird die Empfängerin davon unterrichtet, um mit der Eizellbefruchtung beginnen zu können.

 

Zwei Befruchtungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung

 

Es gibt zwei Möglichkeiten, Eizellen und Spermien zusammenzubringen. Entweder mit der am häufigsten verwendeten Methode, der IVF, oder durch die Intrazytoplasmatische Injektion (ICSI) mit Spermien. Dabei werden die Spermien direkt in die Eizellen injiziert. Bis zum Transfer bleiben die Embryonen im Labor. Dieser findet nach fünf Tagen statt, wenn sich der Embryo im Stadium der Blastozyste befindet. Wir von der IVI-Gruppe geben einem Einzeltransfer den Vorzug. Falls aus einer Eizellspende mehr als ein Embryo gewonnen wurde, werden die übrigen vitrifiziert. Auf diese Weise wird eine weitere Behandlung möglich, falls der erste Versuch fehlschlägt oder das Paar sich später ein weiteres Baby wünscht. Etwa 10 Tage nach dem Transfer erfolgt der erste Schwangerschaftstest. Am präzisesten gibt darüber ein Bluttest Aufschluss. Bei einem positiven Ergebnis können Sie bald Ihr Baby im Arm halten.

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